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Conor McGregor: Wenn Khabib will, dass ich sein Leben verändere, soll er mir gute Gründe liefern

Conor McGregor ist sich im Bezug auf Khabib Nurmagomedov noch unsicher. (Fotos: Tobias Bunnenberg & Florian Sädler)

Conor McGregor konnte sich in der Nacht zum UFC-Champion im Leichtgewicht krönen. Gegen wen er das Gold erstmals verteidigen wird, steht noch nicht fest. Mit Khabib Nurmagomedov steht aber ein Mann bereit, dem viele schon seit langem einen Titelkampf gönnen. Mit seinem Sieg über Michael Johnson konnte Nurmagomedov bei UFC 205 zuletzt auch ein gutes Argument für einen Kampf um den Gürtel liefern. Conor McGregor ist von dem „Eagle“ aus Dagestan aber nicht sonderlich beeindruckt.

„Schaut, er hat in den letzten acht Jahren einmal gekämpft“, sagte McGregor auf der Pressekonferenz nach UFC 205. „Für meinen Geschmack kämpft er einfach zu selten. Damit ich mich mit so einem beschäftige, brauche ich stichhaltige Beweise dafür, dass er am Ende auch (zum Kampf) erscheint. Und er ist ein konsequenter Rückzieher-Typ.“

In der Tat musste Nurmagomedov in den letzten Jahren mehrere Kämpfe aufgrund von Verletzungen absagen. Im April kehrte er dann nach zwei Jahren Verletzungspause zurück und setzte sich gegen UFC-Newcomer Darrell Horcher durch. In der Nacht zum Sonntag folgte dann sein 24. Sieg in Folge, und zwar gegen Michael Johnson.

„Ich muss Aktivität sehen“, so McGregor weiter. „Ich muss Konsistenz sehen. Wenn du willst, dass ich komme und dein Leben verändere, wenn du willst, dass ich dich auserwähle, dann hast du besser ein paar verdammte Gründe für mich parat, warum ich das tun sollte.“

Neben Khabib Nurmagomedov wird auch Tony Ferguson als Titelherausforderer gehandelt, der zuletzt neun Siege in Folge einfahren konnte. Wer den Kampf um das Gold am Ende bekommen wird, bleibt abzuwarten. Noch ist schließlich noch überhaupt nicht klar, ob McGregor im Leichtgewicht bleibt oder ob er doch noch einmal ins Federgewicht wechselt, um dort seinen Titel zu verteidigen.