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Conor McGregor verspottet Mayweather, will einen MMA-Schaukampf gegen Nasukawa

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Die Bilder von Floyd Mayweathers Schaukampf gegen Tenshin Nasukawa gingen in den vergangenen Tagen um die Welt. Natürlich hatte auch Mayweathers „bester Freund“ Conor McGregor, der bereits das Zustandekommen des Kampfes spöttisch kommentiert hatte, etwas zu sagen und hofft nun ebenfalls auf einen einfachen Kampf gegen den japanischen Kickboxer.

„Ich möchte gerne nach Tokyo, um dort noch vor dem Sommer einen MMA-Schaukampf gegen Tenshin Nasukawa zu machen“, schrieb McGregor auf Twitter. „Bitte sorgt dafür, sofort. Beste Grüße, der Champ Champ @UFC @ParadigmSM“

Eine offensichtliche Reaktion auf den Box-Schaukampf von Floyd Mayweather gegen den 20-jährigeen Kickboxer. Der ungeschlagene langjährige Box-Weltmeister Mayweather hatte an Silvester Nasukawa in einem Schaukampf in der ersten Runde drei Mal zu Boden geschlagen, bevor dessen Ecke das Handtuch warf. Mayweather soll laut eigener Aussage damit neun Millionen Dollar verdient haben.

Nasukawa gehört zu den größten Stars der japanischen Kampfsportszene, trat aber zum ersten Mal als Boxer in den Ring und hatte zudem einen Gewichtsnachteil von über 20 Pfund. Mayweather hatte sich zudem mehrere Klauseln in die Abmachung schreiben lassen, die dem Kickboxer Techniken abseits des Boxens unter Androhung einer Millionenstrafe vertraglich verboten. Der junge Japaner ging als Außenseiter in den Schaukampf, dass er so vorgeführt wurde, hatten jedoch die wenigsten erwartet.

Der Japaner spielte das Spielchen mit und stichelte wenige Stunden später auf Twitter gegen den Iren zurück, indem er dem einstigen UFC-Champion den Hinweis gab, auf sein Gewicht zu achten, falls er irgendwann einmal mit Nasukawa den Ring teilen wolle.

„Sehr geehrter Herr McGregor, danke, dass sie sich meinen Namen gemerkt haben. Ich fühle mich geehrt, dass sie in Betracht ziehen, gegen mich zu kämpfen. 58 Kilogramm und Kickboxregeln könnten uns in naher Zukunft gemeinsam in einen Ring bringen. Dieses Jahr werde ich aber im Grand Prix bei RISE stehen, also achten sie bitte auf ihre Diät und warten sie auf mich.“

Wie McGregor, seit Jahren bei 70 Kilo unterwegs, unter die 58 Kilogramm kommen soll, das ließ Nasukawa offen.