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Conor McGregor: Titelkampf nach Sieg über Dennis Siver

Noch 25 Minuten vom Titelkampf entfernt: Conor McGregor (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Conor McGregor ist einer, wenn nicht sogar der Aufsteiger in der UFC in den vergangenen Monaten. Das irische Federgewicht polarisiert wie kein zweiter, lässt seinen großspurigen Worten bisher jedoch auch stets Tagten folgen. Etwas, was von den UFC-Oberen honoriert wird. Wie Dana White im Vorfeld von UFC 182 gegenüber Medienvertretern ankündigte, soll der 26-Jährige einen Titelkampf erhalten, falls er sich am 18. Januar in Boston gegen den Deutschen Dennis Siver (GNP berichtete) durchsetzen kann.

Schon seit Monaten kocht die Gerüchteküche um einen eventuellen Titelkampf von José Aldo und Conor McGregor. Nun bestätigte Dana White die Mutmaßungen hinsichtlich des Iren: "Der nächste Kampf in Boston. Wenn [Conor McGregor] ihn gewinnt, kämpft er um den Titel!". Conor McGregor besiegte zuletzt bei UFC 178 Dustin Poirier durch technischen K.o. in der ersten Runde (GNP berichtete) und verbesserte seine UFC-Bilanz auf vier Siege aus vier Kämpfen, nachdem zuvor Marcus Brimage, Max Holloway und Diego Brandao den Kürzeren zogen. Mit einem Erfolg über Siver hätte McGregor, die aktuelle Nummer 5 der offiziellen UFC-Rankings zwei Top Ten Gegner in seiner Bilanz stehen und wieder ein paar Kritiker besänftigt.

Denn kritische Stimmen hinsichtlich der Titelchancen gibt es sowohl im Kämpfer- als auch im Fanlager genügend. Erst vor kurzem äußerte sich UFC-Bantamgewichtschampion TJ Dillashaw in einer Radiosendung zum Titelrennen im Federgewicht und stellte die Frage in den Raum, warum McGregor sich nicht erst an Ricardo Lamas, Chad Mendes und Frankie Edgar, also den letzten drei Herausforderern auf Aldos Titel, vorbei kämpfen müsse (GNP berichtete).

Am 18. Januar ist also der Stichtag für Conor McGregor und eine passende Gelegenheit für Dennis Siver, dem Iren in die Suppe zu spucken und die Titelchance vorerst zu nehmen. Denn auch für Dana White ist der Hauptkampf der UFC Fight Night 59 kein Selbstläufer. "Jeder geht davon aus, dass er einfach durch Siver hindurch rennt. Keiner gab ihm eine Chance gegen Poirier aber jetzt soll er Siver einfach beiseiteschieben? Ich verkaufe das Fell des Bären nicht, bevor ich ihn erlegt habe. So ist das in diesem Sport", so White über McGregor.