UFC News

Conor McGregor mischt die 100 Topverdiener der Sportwelt auf

Zumindest in Sachen Geld befindet sich Conor McGregor an der Spitze der UFC (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

„Es ist ein Fakt: Ich halte die Pay-per-View-, Zuschauer-, TV-, Fightpass- und Embedded-Rekorde“. Was seine Einnahmen angeht, zeigte sich Conor McGregor in der Vergangenheit wenig zurückhaltend. Seine Behauptung, der Topverdiener der UFC zu sein, wurde nun vom „Forbes Magazine“ bestätigt. Die Wirtschafts-Zeitschrift veröffentlicht jährlich eine Liste der 100 bestverdienenden Sportler der Welt. Auf dieser Liste ist in diesem Jahr auch „The Notorious One“ zu finden.

Das vergangene Jahr war das lukrativste in der Karriere von Conor McGregor. Zwischen dem 1. Juni 2015 und dem 1. Juni 2016 verdiente der charismatische Ire ganze 22 Millionen US-Dollar. Der Großteil seiner Einnahmen entfällt auf die Zahlungen durch die UFC. Aufgrund seiner prozentualen Beteiligung an Pay-per-View Verkäufen beliefen sich diese auf 18 Millionen Dollar.

In besagtem Zeitraum stand McGregor drei Mal im Octagon. Während bei seinem Kampf gegen Chad Mendes 825.000 Zuschauer einschalteten, wurden seine Duelle mit Jose Aldo und Nate Diaz jeweils über eine Million Mal verkauft. Hinzu kommen vier Millionen Dollar an Sponsorengeldern, die der Ire unter anderem durch Reebok, Monster Energy, Bud Light, Rolls Royce und Electronic Arts generierte.

Damit landet McGregor auf Platz 85 der Forbes-Liste. Deutlich weiter vorne platzierte sich Ronda Rousey bei den Frauen. Trotz des Verlusts ihres Titels beliefen sich ihre Einnahmen auf 14 Millionen Dollar. Nur die Tennisspielerinnen Serena Williams und Maria Sharapova toppten dies noch.

„Rowdy“ bestritt im vergangenen Jahr zwei Kämpfe. Nachdem sie bei UFC 190 Bethe Correia beeindruckend K.o. schlagen konnte, verlor sie nur drei Monate später ihren Titel an Holly Holm, ebenfalls durch K.o. Etwas trösten werden die Amerikanerin ihre Einnahmen. Auch Rousey gehört zu den wenigen Athleten, die von der UFC an Pay-per-View Verkäufen beteiligt werden. Zu den so verdienten 10 Millionen Dollar kommen wie bei McGregor weitere vier Millionen durch Sponsoren wie Bud Light und Buffalo Jeans.

Die Platzierungen von Rousey und McGregor zeigen die positive Entwicklung des MMA-Sports in Sachen Einnahmen. Über den Dingen thront jedoch weiterhin König Fußball. Topverdiener des vergangenen Jahres war Cristiano Ronaldo mit 88 Millionen Dollar, gefolgt von Lionel Messi mit 81, 4 Millionen.