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Conor McGregor: „Meine Karriere ist nicht vorbei.“

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregor hat Licht ins Dunkel gebracht. Der Ire, der vor wenigen Tagen mit einem kryptischen Tweet sein Karriereende ankündigte und kurz darauf von Dana White aus dem Hauptkampf bei UFC 200 gegen Nate Diaz abgezogen wurde, hüllte sich selbst jedoch in Schweigen. Bis heute. Auf seiner Facebook-Seite gab McGregor ein längeres Statement ab.

Nur zwei Tage, nachdem Dana White bei ESPN ankündigte, dass es bei UFC 200 einen neuen Hauptkampf geben wird, hat Conor McGregor sich zu Wort gemeldet. Dana White hatte den Abzug des Superstars damit begründet, dass sich McGregor geweigert habe, den Jubiläums-PPV zu bewerben. Diese Woche hätte im Vorfeld von UFC 197 die erste Pressekonferenz zu UFC 200 stattgefunden. Laut Dana White habe McGregor keine Sonderrechte und müsse die Veranstaltungen bewerben wie jeder andere Kämpfer. McGregor nimmt das als Aufhänger seines Statements:

 „Ich versuche nur, meinen Job zu erledigen und zu kämpfen. Ich werde fürs Kämpfen bezahlt, nicht für die Werbung. Ich habe mich in diesem Spiel der Promotion verirrt und darüber die Kunst des Kämpfens vergessen. […] 50 Welttourneen, 200 Pressekonferenzen, eine Million Interviews, zwei Millionen Fototermine und am Ende blicke ich doch nur einer Niederlage ins Gesicht und denke über nichts anderes als meine fehlerhafte Vorbereitung auf den Kampf nach. Es ist Zeit, zu dem Leben zurückzukehren, das mir dieses Leben verschafft hat. In einem Auto auf dem Weg zu einer Müllhalde in Connecticut oder wohin auch immer zu fahren und dann mit Tim und Suzie von der „Keinen interessierts“-Morning Show zu sprechen, hat mir dieses Leben nicht verschafft.“

McGregor erklärt darüber hinaus, dass er nach all den Werbeterminen für seine Kämpfe jetzt einfach Zeit für sich brauche, daher befinde er sich momentan auch in der Isolation Islands, um sich auf den Kampf gegen Nate Diaz, für den er sich immer noch bereit fühlt, vorzubereiten. Auf die Gerüchte um eine geforderte 10-Millionen-Dollar-Gage ging McGregor nicht direkt ein, bezifferte jedoch das Werbebudget für UFC 200 mit dieser Zahl, die er zudem als Zeichen des „guten Willens“ der UFC eingespart habe.

„Ich muss mich jetzt isolieren. Ich stehe einem größeren, längeren, schwereren Mann gegenüber. Ich muss mich dieses Mal richtig vorbereiten. Ich kann dieses Mal nicht für euch tanzen. Es ist an der Zeit, dass die anderen Affen euch unterhalten. Ich habe uns bis hierher getanzt. […] Ich tue jetzt das, was ich für mich brauche. Ich glaube, dass ich mir mit den 400 Millionen Dollar, die ich für diese Firma in drei Events innerhalb von acht Monaten erarbeitet habe, ein wenig Spielraum verdient habe. Ich will immer noch bei UFC 200 kämpfen. Ich biete an, nach New York zur großen Pressekonferenz zu kommen und dann zurück ins Training zu gehen. Ohne Ablenkung. Wenn das nicht genug ist oder sie meinen, dass ich mir das nicht verdient habe, dann fehlen mir die Worte.“

Zum Abschluss schrieb McGregor jedoch noch die fünf für die Fans wichtigsten Worte: „Meine Karriere ist nicht vorbei.