UFC News

Conor McGregor ließ Kreuzbandanriss in Deutschland behandeln

Hätte Conor McGregor ohne die Therapie erst nächstes Jahr gegen José Aldo kämpfen können? (Foto: Florian Sädler).

Keine zwei Wochen vor UFC 194 ist weitläufig bekannt, dass Conor McGregor seinen letzten Kampf im Juli gegen Chad Mendes beinahe wegen eines Kreuzbandanrisses absagen musste. Jetzt hat sich herausgestellt, dass die vergleichsweise schnelle Rückkehr in den Käfig, am 12. Dezember gegen Champion José Aldo, möglicherweise nur dank deutscher Medizintechnik möglich wurde. 

Das deutete UFC-Präsident Dana White im Podcast von UFC-Kommentator Joe Rogan an. „Er ist nach Deutschland geflogen und hat dort Stamzellinjektionen bekommen“, so White. „In Los Angeles hat er noch ein paar weitere Injektionen bekommen und das war alles, was er brauchte. Er hat (die Injektionen) bekommen, seine eigene Physiotherapie gemacht und sein Knie damit wieder hinbekommen.“

Nach McGregors Knockout-Sieg gegen Chad Mendes, der ihm im Juli den Interims-Titel im UFC-Federgewicht eingebracht hat, gab der Ire an, sein Kreuzband zuvor im Training zu achtzig Prozent gerissen zu haben. Angesichts der angeblichen Schwere der Verletzung scheint es ungewöhnlich, dass der Ire kein halbes Jahr später bereits wieder fit sein soll.

Wo genau in Deutschland die Behandlung durchgeführt wurde, ist nicht bekannt. Die Therapie mit Stammzellen ist eine recht moderne Art der Behandlung, die in der Wissenschaft als vielversprechend, aber noch nicht voll ausgereift angesehen wird. Für McGregor jedenfalls scheint die Methode funktioniert zu haben – der Ire befindet sich momentan bereits in Los Angeles, bevor er Anfang nächster Woche für seinen Kracher-Kampf gegen Aldo nach Las Vegas fliegt.

Auch Dana White ist für deutsche Mediziner kein Unbekannter – der an der Ménière-Krankheit leidende UFC-Frontmann hat sich nach mehreren erfolglosen Operationen 2013 in Düsseldorf einer Stammzellen-Therapie unterzogen und ist seitdem nach eigenen Angaben geheilt von chronischen Übelkeits- Tinnitus- und Schwindelattacken.