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Conor McGregor kämpft nicht bei UFC 200, Rückkampf gegen Nate Diaz geplatzt

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler)

Mit einer kurzen Twitter-Nachricht hat Conor McGregor am Dienstag die MMA-Welt auf den Kopf gestellt. Offenbar hatte der UFC-Champion im Federgewicht darin völlig überraschend das Ende seiner Karriere verkündet. Wenige Stunden nach der Nachricht meldete sich UFC-Präsident Dana White bei ESPN Sportscenter zu Wort und gab bekannt, McGegor von der Fight Card von UFC 200 gestrichen zu haben.

„Tritt McGregor wirklich zurück? Das kann nur er beantworten. Ich weiß es nicht. Aber er wird nicht bei UFC 200 kämpfen“, sagte White.

Grund für die Streichung McGregors seien Unstimmigkeiten zwischen ihm und der UFC gewesen. So habe sich McGregor geweigert, am kommenden Wochenende nach Las Vegas zu fliegen, um Werbevideos für UFC 200 zu drehen.

„Er wollte einfach nicht“, erklärte White. „Er ist gerade zum Trainieren in Island und er dachte sich, dass eine Reise nach Las Vegas sein Training behindern würde. Aber alle anderen Kämpfer von UFC 200 kommen ja auch. Mir wird immer vorgeworfen, Conor zu vehätscheln. Ich respektiere ihn, aber das befreit dich halt nicht davon, auf Pressekonferenzen und für Promo-Aufnahmen zu erscheinen, die wir machen müssen. Wir stecken da eine Menge Geld rein. Es muss einfach gemacht werden. Wir haben immer noch ein gutes Verhältnis mit Conor. Ich respektiere ihn als Kämpfer und mag ihn als Person. Aber du kannst nicht einfach entscheiden, nicht bei solchen Sachen aufzutauchen. Du musst sie machen.“

Conor McGregor sollte bei UFC 200 einen Rückkampf gegen Nate Diaz bestreiten. Diaz hatte ihm im März die erste Niederlage in seiner UFC-Laufbahn zugefügt. Seine Revanche wird McGregor nun erst einmal nicht bekommen.

Nate Diaz soll weiterhin bei UFC 200 kämpfen. Ein neuer Gegner wird momentan gesucht. McGregor will sich in den kommenden Tagen zu der Situation genauer äußern.