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Conor McGregor: „Ich werde mein Meisterstück abliefern“

Siegessicher wie immer: Conor McGregor vor UFC 194 (Foto: Florian Sädler/GNP1.de).

Fast ein Jahr lang ist der Kampf zwischen Conor McGregor und Federgewichtschampion José Aldo jetzt in der Mache, an diesem Wochenende soll es bei UFC 194 endlich so weit sein. So kurz vor dem Kampf bleibt eigentlich nichts Neues mehr zu sagen, auf der offiziellen Pressekonferenz am Mittwoch allerdings teilte McGregor noch einmal ein wenig aus – gegen Skeptiker und natürlich gegen Aldo.

„Ich denke, dass die entscheidenden Treffer innerhalb der ersten vier Minuten einschlagen werden“, so der Herausforderer und Interims-Champion des UFC-Federgewichts. Ähnliche Vorhersagen hat er auch für seine letzten Kämpfe herausgegeben, und erstaunlich oft war er damit erstaunlich nah dran am Ergebnis. „Alles danach hängt von ihm ab“, fährt er fort.

„Nach den ersten vier Minuten wird es sich nur noch um eine Formalität handeln, denke ich. Danach kommt es darauf an, wie er mental und körperlich drauf ist und wie sehr er es wirklich will. Ich kann mir vorstellen, dass es Ende der ersten Runde bergab für ihn geht und er zur zweiten Runde gar nicht mehr vom Stuhl aufsteht. Die Entscheidung wird in der ersten Runde fallen.“

Wie der Kampf zwischen McGregor und Aldo ausgehen würde – diese Frage beschäftigt Fans seit langem. Die Anhänger des Iren sehen McGregor dabei wegen seines unorthodoxen Kampfstils und seiner immer wieder unter Beweis gestellten K.o.-Power vorne, Aldos Lager dagegen hält das überwältigend wuchtige, bestens auf das MMA angepasste Thaiboxen des Champions für zu viel für den Herausforderer.

„Ich sehe den Kampf sehr unvorhersehbar verlaufen“, so McGregor dazu. „Ich werde ihn unter Druck setzen, ich werde mich nicht treffen lassen, ich werde ihn mit sämtlichen Körperteilen treffen, mit dem Knie, der Ferse, der Faust, dem Ellbogen. Ich werde da drin ein Geist sein. Er wird denken, dass ich da bin, obwohl ich nicht da bin. Er wird denken, dass ich nicht da bin, und dann bin ich doch da. Ich werde in diesem Kampf eine Meisterleistung abliefern. Das hier, dieser Kampf, wird meinen Anspruch zementieren, dass ich die Nummer eins bin.“

Für eben jenen Anspruch muss McGregor seit Jahren jede Menge Kritik einstecken. Dank seiner polarisierenden und provokanten Art hat der Ire sich vom ersten Tag an eine Menge Gegner gemacht, denen der Titelkampf McGregors sauer aufstößt. Der sieht im Kampf gegen Aldo auch die Chance, seinen Skeptikern endgültig die Argumente zu nehmen: „Viele, viele Male haben sie versucht, mich schlechtzumachen – was ich in meiner Karriere erreicht habe, in diesem Unternehmen“, so McGregor.“

„Ich denke also, dass ich jetzt genau den richtigen Gegner habe. (Aldo) ist Pound-for-Pound die Nummer eins, in zehn Jahren unbesiegt, der einzige (UFC-) Federgewichtschampion. Was können sie noch sagen? Was können sie sagen, nachdem José gefallen ist? Ich freue mich darauf, meinen Anspruch zu zementieren und alles, was ich die letzten Jahre über gesagt habe.“

Die Art und Weise seines Sieges, glaubt McGregor, wird dabei für eine Show sorgen, die nicht vergessen werden wird.

„Ich glaube, dass es ein Spektakel werden wird. Dieser Kampf wird eine Meisterleistung. Es wird eine Wachablösung – ich werde eine neue Ära des Kämpfens einläuten, einen neuen Ansatz in allem, was damit zu tun hat. Ich bin ein Mann, der etwas zu beweisen hat und ein Mann, der etwas zu beweisen hat, ist immer ein gefährliches Individuum. Gleichzeitig bin ich aber ruhig, ich werde also gefasst und gefährlich in den Käfig steigen und der Welt das neue Zeitalter vorführen.“