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Conor McGregor: „Ich schicke Dennis Siver in Rente“

Conor McGregor (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

In knapp zwei Monaten wird Dennis Siver als erster deutscher Kämpfer einen UFC-Event anführen. Ihm gegenüber steht am bei UFC Fight Night 59 in Boston der irische Senkrechtstarter Conor McGregor, der nun in einem Interview seine Ziele klar machte.

„Ich werde ihn in der ersten Runde ausschalten“, sagte McGregor gegenüber der irischen Website SevereMMA.com. „Am 18. Januar werde ich ihn in Rente schicken. […] Ich denke, dass Dennis den Kampf nicht verdient. Er ist kein würdiger Gegner.“

McGregor belegt aktuell den fünften Platz in der offiziellen UFC-Federgewichtsrangliste, Dennis Siver findet man auf Platz acht. Im Gegensatz zu McGregor ist Siver jedoch seit einigen Jahren in der Top 10 zu finden. Das weiß auch McGregor, der seinen anstehenden Gegner bereits unter die Lupe genommen hat.

„Dennis ist schon eine ganze Weile dabei, er ist ein Veteran“, so McGregor weiter. „Er hat die ersten zwei Runden gegen Cub (Swanson) gewonnen und wurde dann in der dritten Runde gestoppt. Er hat in mehreren Gewichtsklassen gekämpft. So ist es, ich werde niemanden unterschätzen, aber ich bin extrem selbstbewusst, wenn ich in den Käfig steige. Er ist ein kompakter Kämpfer. Seine Reaktionsgeschwindigkeit ist über die Jahre gleich geblieben. Er ist ein typischer Durchschnittskämpfer – er kommt und er kämpft.“

Während McGregor der Ansetzung zunächst kritisch gegenüber stand und viel lieber direkt gegen Jose Aldo um den Titel gekämpft hätte, scheint er in einer Sache eine besondere Motivation für den Kampf gegen Siver zu finden: den positiven Dopingtest des 35 Jahre alten Mannheimers.

„Im Endeffekt ist er ein Betrüger“, sagte McGregor. „Lasst uns das verdammt nochmal klarstellen. Der Mann ist ein Betrüger. Ich bin mir sicher, dass er schon während seiner gesamten Karriere betrogen hat. Das werde ich als Treibstoff nehmen, um kein schlechtes Gewissen ihm gegenüber zu haben. Ich werde ihn eiskalt K.o. schlagen. Ich werde ihn in Rente schicken. Das wird sein letzter Kampf werden. Merkt euch meine Worte.“