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Conor McGregor: Ich habe angeboten, bei UFC 222 gegen Edgar zu kämpfen

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Wann kehrt Conor McGregor ins Octagon zurück? Seit seinem Boxkampf gegen Floyd Mayweather im August 2017 rätselt die MMA-Welt, wann McGregor wieder in einem Ring oder Käfig sein Können zum Besten geben wird. Nun hat der irische Champion, dem Dana White gerade den Titel wieder abnehmen möchte, mit einem Statement auf Instagram überrascht. Er habe sich angeboten, bei UFC 222 den Platz von Max Holloway einzunehmen.

„Ich kämpfe wieder. Punkt. Ich bin der Beste“, begann Conor McGregor sein längeres Statement, in welchem er sein Octagon-Comeback ankündigte. „Ich habe mich angeboten, bei UFC 222 auf Frankie Edgar zu treffen, als Max Holloway ausgefallen ist, aber mir wurde gesagt, die UFC hätte in der Kürze der Zeit nicht genug Geld generieren können. Ich hatte mich darauf gefreut, kurz vor knapp einzuspringen und das letzte Federgewicht auszuschalten, ohne das ganze andere Zeug, dass noch dabei ist. Bitte respektiert den wahnsinnigen Aufwand, den ich außerhalb des Fight Games betreiben muss. Ich bin immer noch an der Spitze des Kampfsports. Ich bin hier. Es hängt von ihnen ab, mich zu holen. Weil ich hier bin. Beste Grüße, der Champ Champ“

Frankie Edgar wäre der letzte eines bekannten Quartetts im Federgewicht, den Conor McGregor noch nicht vor den Fäusten hatte. Bisher konnte er bereits Chad Mendes und Champion Max Holloway besiegen, Ex-Champion Jose Aldo nahm er 2015 mit einem 13-Sekunden-Knockout den Gürtel ab.

Edgar hätte bei UFC 222 am 3. März gegen Max Holloway um den Titel kämpfen sollen. Holloway verletzte sich jedoch in der Vorbereitung und wurde nun von Brian Ortega ersetzt. Die UFC setzte zudem einen Kampf zwischen „Cris Cyborg“ und Yana Kunitskaya an, um einen Titelkampf auf dem PPV zu bewerben.

Inwieweit das Angebot realistisch war, ist nach McGregors Post natürlich weiterhin unklar. McGregor hat bereits des Öfteren die UFC angewiesen, ihn darum anzubetteln, wieder zu kämpfen. Dass an das großzügige Rettungsangebot eine astronomische Geldforderung geknüpft war, ist nicht auszuschließen.

Wann der Ire tatsächlich in die UFC zurückkehrt, ist weiter unklar. Wie seinem Post zu entnehmen ist, scheint der 29-Jährige allerdings wieder wenig Lust zu haben, seinen nächsten Kampf mit einer globalen Pressetournee zu bewerben. Nicht das erste Mal. Bereits der angedachte Kampf für UFC 200 gegen Nate Diaz wurde wieder gestrichen, nachdem sich McGregor und die UFC über die PR-Verpflichtungen des Iren überworfen hatten.