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Conor McGregor: „Ich bin immer noch zu 100% der Federgewichts-Champion“

Conor McGregor (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Conor McGregors blitzschneller K.o.-Sieg über Jose Aldo brachte ihm den Federgewichtsgürtel der UFC ein, markierte aber gleichzeitig den Beginn einer langen chaotischen Phase mit mehreren Übergangs-Titelträgern an der Spitze dieser Gewichtsklasse, da der Ire gleich danach ins Leichtgewicht und mit dem jetzt geplanten Boxkampf gegen Floyd Mayweather sogar die Disziplin wechselte. Seit Juni herrscht nun aber endlich wieder Klarheit in der Klasse bis 66kg: Max Holloway besiegte bei UFC 212 Titelträger Jose Aldo und ist damit unangefochtener Weltmeister dieser Klasse. Jedoch nicht in den Augen McGregors, der bereits 2013 gegen Holloway gekämpft und ihn besiegt hat.

Obwohl bei ihm zunächst der Boxkampf gegen Mayweather ansteht, hat McGregor auch noch Ansprüche auf seine MMA-Titel und fühlt sich immernoch „zu 100 Prozent“ als Federgewichts-Champion: „Ich meine, wieso sollte ich mich nicht als UFC Feder- und Leichtgewichts-Champion fühlen? Der aktuelle Federgewichts-Titelträger ist Max Holloway, den ich zerlegt habe, davor war es Jose Aldo. Ich regiere noch immer diese Gewichtsklasse. Und auch in der 70kg-Klasse wird von Interimstiteln gesprochen. Ich hatte diesen Gürtel gerade gewonnen und einen Monat später gab es schon Pläne für einen Interimstitel. Aber es ist wie es ist. Jeder weiß, dass ich Weltmeister zweier Gewichtsklassen, dem Feder- und Leichtgewicht bin und ich freue mich schon darauf zurückzukehren und da weiterzumachen, wo ich aufgehört habe.“

McGregor bezieht sich auf den anstehenden Kampf zwischen Tony Ferguson und Kevin Lee bei UFC 216, bei dem es um den Interims-Leichtgewichts-Titel gehen wird. UFC Präsident Dana White verteidigt diesen Schritt: „Conor hat mir zwar gesagt, dass er noch in diesem Jahr wieder kämpfen wird, aber ich weiß nicht, was passieren wird. Du kannst nicht all diese Jungs für so lange Zeit im Regal abstellen.“

Obwohl McGregor immer betont hat, dass er nach seinem Kampf gegen Mayweather zum MMA zurückkehren will, um seinen Leichtgewichtstitel zu verteidigen, ist tatsächlich noch völig unklar, was seine weiteren Pläne sind. Sollte er Mayweather am 26. August tatsächlich besiegen können, könnte ein Rückkampf zwischen den beiden zu einem der größten Sportereignisse der Geschichte werden. Eine Chance, die McGregor sich sicher nicht entgehen lassen würde.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Mayweather tatsächlich sein Versprechen umsetzt, auch im Käfig gegen McGregor anzutreten könnte dieser zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, indem er seinen Leichtgewichts-Gürtel in einem Rückkampf im MMA gegen den Boxer auf‘s Spiel setzt. „Wenn er das täte, hätte er meinen Respekt“, so der Ire zu dieser Option. „Jeder, der bereit ist, sich auf so ein Spiel einzulassen obwohl er darin so stark limitiert ist, verdient Respekt, egal auf welchem Level er kämpft. Falls er das wirklich durchziehen will – großartig! Ich bin hier und garantiere ihm sein Rematch.“