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Conor McGregor gibt Prognose zum Rückkampf gegen Nate Diaz ab

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler)

In zwei Wochen bekommt Conor McGregor die Chance, seine Niederlage gegen Nate Diaz wiedergutzumachen. Vor dem Rückkampf bei UFC 202 hat der UFC-Champion im Federgewicht nun seine Prognose zum Kampf abgegeben.

„Diesmal werde ich wieder vorwärts marschieren, ich werde erneut Druck ausüben“, so McGregor in einer Telefonkonferenz mit Pressevertretern. „Ich werde ihn wieder zertrümmern, nur werde ich diesmal viel mehr Luft haben und ich werde diesmal viel besser auf einen Gegner vorbereitet sein, der mit mir mithalten kann. Wenn ich eine Vorhersage treffen muss, und das werde ich jetzt tun, dann denke ich, dass ich ihm den Gefallen erwidern werde und ihn in der zweiten Runde K.o. schlage.“

McGregor, der mit seinen Prognosen in der Vergangenheit meist richtig lag, hatte vor seinem ersten Kampf gegen Nate Diaz auf einen Erstrundensieg getippt. Doch am Ende kam bei UFC 196 im März alles anders. Nach einer ausgeglichenen ersten Runde verließen McGregor gegen den kurzfristig eingesprungenen Diaz im zweiten Durchgang die Kräfte. Der Ire kassierte im Stand einige harte Treffer, versuchte den Kampf auf die Matte zu verlagern und wurde letztendlich per Rear-Naked Choke zur Aufgabe gezwungen. Eine riesige Überraschung.

„Wenn ich mir das genau anschaue, hat er ein stabiles Kinn, er ist beständig, sehr erfahren und er hat einen Größen- und Gewichtsvorteil mir gegenüber“, so McGregor. „Ich denke, dass es falsch war, da einen K.o.-Sieg in der ersten Runde zu erwarten. Und ich bin mit der Erwartung an einen schnellen K.o.-Sieg in den Kampf gegangen. Ich bin vorwärts gegangen, habe ihn gegen den Käfig gedrängt und ihm vor den Kopf geschlagen. Ich habe das gemacht, was ich angekündigt hatte. Aber – Respekt an ihn – er hat es durchgehalten, er hält viel aus, er ist erfahren, er hat den Sturm überstanden.“

McGregor wurde nach der Niederlage mit Kritik überschüttet. Vor allem über seine Fähigkeiten am Boden wurde von vielen Seiten gespottet. Beirren lässt er sich davon aber nicht.

„Scheiß auf diese Leute“, so McGregor. „Ich kam und habe gekämpft, das war’s. Die Leute können erzählen, was sie wollen. Ich habe den Gewichtsunterschied erst gespürt, als er gesprawlt hat. Als ich mich von der Mount wegdrehen wollte, um die Guard wiederzugewinnen, hat er mich im richtigen Moment gesprawlt und das war’s. Das geht auf meine Kappe und jetzt sind wir hier. Noch 15 Tage. Ich freue mich drauf.“