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Conor McGregor gesteht Fehler in der Vorbereitung ein

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Conor McGregor hat ein längeres Statement auf Instagram veröffentlicht. In diesem geht er die vier Runden der Niederlage gegen Khabib Nurmagomedov bei UFC 229 noch einmal Runde für Runde durch, gesteht Fehler in der Vorbereitung ein und überrascht am Ende mit der Aussage, es müsse als nächstes nicht zwangsläufig ein Rückkampf gegen den Dagestaner sein.

„Gedanken zu meinem letzten Kampf“, beginnt Conor McGregor seine persönliche Aufarbeitung der Niederlage gegen Khabib Nurmagomedov. Anschließend folgt eine nicht ganz sachliche Analyse der einzelnen Runden. So habe Nurmagomedov etwa die erste Runde nach sportlichen Gesichtspunkten aufgrund der Oberlage gewonnen, ginge es jedoch um einen Kampf, sei sie eine McGregor-Runde gewesen.

„Ich habe wirkliche Treffer gelandet und war gewillt, nach vorne zu gehen. Früh eine linke Gerade. Knie zum Kopf bei seinem Takedown. Ellenbogen in jedem Clinch. Der Gegner hat nur meine Beine die ganze Runde lang an den Zaun gedrückt.“

In diesem Tonfall geht es weiter, wobei McGregor es tunlichst vermeidet, Nurmagomedov beim Namen zu nennen. McGregor gibt zu, vor Nurmagomedovs Boxen keinen Respekt gehabt und dafür bezahlt zu haben:

„Er rennt vor mir weg, bis er mit einer Rechten gesegnet wird, die den Verlauf der Runde verändert, und des Kampfes. Netter Treffer. Ich kam sofort wieder hoch, um zu attackieren, aber er tauchte wieder weg und ging auf Distanz. So ist der Sport, es war ein schlauer Schachzug, der zu einer dominanten Runde führte, kein Problem. Gut gemacht. Wenn ich die ganze Zeit aufmerksam bin und nur ein wenig mehr Respekt vor seinem Standup habe, kommt mir die Rechte nicht einmal nahe und alles ist anders. Ich habe vor seinem aufrechten Kampf in meiner Vorbereitung keinerlei Respekt gehabt. Keine speziellen Sparrings. Nur aggressive Grappler/Ringer. Das passiert mir nicht nochmal.“

Die zweite Runde sei die schlechteste seiner Karriere gewesen, schreibt McGregor, dafür habe er dann die dritte gewonnen. Die Punktezettel bestätigen diesen Eindruck. In der vierten Runde gibt McGregor dann Konditionsschwächen zu. Er habe sich nicht wie geplant erholen können, das sei seine eigene Schuld gewesen. Doch an der Niederlage habe er nichts auszusetzen.

„Nachdem ich die ersten Konfrontationen in der vierten gewinne, taucht er wieder ab und ich lande in einer schlechten Position mit drei Minuten auf der Uhr. Ich kämpfe mich wieder hoch und stehe irgendwann wieder mit dem Rücken zum Käfig. Stabile Position. Nun mache ich den Fehler, meinen Overhook aufzugeben. So gebe ich meinen Rücken frei und werde fair und ehrlich besiegt. Was kann ich sagen? Es war ein großartiger Kampf und mir ein Vergnügen.“

Nach den Vorfällen vor und direkt nach dem Kampf könnte die UFC mit einem direkten Rückkampf wahrscheinlich den gerade erst aufgestellten PPV-Rekord erneut brechen. Das Nurmagomedov-Lager lehnte bereits ab und scheint kein Interesse daran zu haben, sich noch einmal den Trash-Talk-Tiraden McGregors auszusetzen, die sie für die Ausschreitungen nach UFC 229 verantwortlich machen. Für McGregor selbst kein Problem, dann wird es eben ein anderer Gegner.

„Ich komme zurück, mein Selbstvertrauen ist hoch. Voll vorbereitet. Wenn es nicht sofort das Rematch wird, kein Problem. Dann kämpfe ich gegen den nächsten in der Schlange. Es geht nur um mich. Immer. Wir sehen uns bald, meine Kampffreunde.“

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Thoughts on my last fight. Round 1. I believe from a sport standpoint, round 1 was his. Top position against the fence. Zero position advancement or damage inflicted. But top position. From a fight standpoint the first round is mine. Actual shots landed and a willingness to engage. Straight left early. Knee to the head on the low shot. Elbows in any and all tie up scenarios. Opponent just holding the legs against the fence for almost the entire round. Round 2 he is running away around the cage before being blessed with a right hand that changed the course of the round, and the fight. It was a nice shot. After the shot I bounced back up to engage instantly, but again he dipped under to disengage. That is the sport and it was a smart move that led to a dominant round, so no issue. Well played. If I stay switched on and give his stand up even a little more respect, that right hand never gets close and we are talking completely different now. I gave his upright fighting no respect in preparation. No specific stand up spars whatsoever. Attacking grapplers/wrestlers only. That won’t happen again. I also gave my attacking grappling no respect. To defense minded. Lessons. Listen to nobody but yourself on your skill set. You are the master of your own universe. I am the master of this. I must take my own advice. Round 3. After the worst round of my fighting career, I come back and win this round. Again walking forward, walking him down, and willing to engage. Round 4. My recovery was not where it could have been here. That is my fault. Although winning the early exchanges in 4, he dips under again and I end up in a bad position with over 3 on the clock. I work to regain position and end up upright, with my back to the fence. A stable position. Here however, I made a critical error of abandoning my over hook at this crucial time, exposing the back, and I end up beaten fair and square. What can I say? It was a great fight and it was my pleasure. I will be back with my confidence high. Fully prepared. If it is not the rematch right away, no problem. I will face the next in line. It’s all me always, anyway. See you soon my fighting fans I love you all

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