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Conor McGregor: Es wird einen Rückkampf mit Floyd Mayweather geben

Conor McGregor (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Was anfangs als Hirngespinst abgetan worden war, wurde am 26. August 2017 Realität. Conor McGregor, der bis dahin keinen einzigen professionellen Boxkampf bestritten hatte, stand im Ring einem der besten Boxer aller Zeiten gegenüber. Die Show war gewaltig und auch der Kampf selbst hatte einige Höhepunkte zu bieten. Am Ende kam es jedoch, wie es kommen musste und Floyd Mayweather siegte in der zehnten Runde durch technischen Knockout. Geht es nach McGregor, soll das jedoch noch nicht das Ende der Geschichte sein. Der Ire ist sich sicher, dass es einen Rückkampf geben wird.

„Ich hätte gerne einen Rückkampf mit Floyd“, sagte Conor McGregor gegenüber Ariel Helwani. „Ich denke wir sollten den Rückkampf mit Floyd machen. Ich meine, er spielt auch mit dem Gedanken, die wollen das alles. Er kann auch jemanden anderes aussuchen. Es wäre nicht dasselbe. Das wäre es nicht. Ich habe mich in diesem Kampf fantastisch geschlagen. Der einzige Grund, warum ich diesen Kampf verloren habe, ist, dass ich mich auf einen flüchtenden Gegner vorbereitet habe. Als der Kampf so gelaufen ist, habe ich ihn auseinandergenommen. Dann ist er nach vorne gekommen und hat Druck gemacht, und ich habe meine Schläge nicht so gelandet wie ich es heute tun würde, mit all den spezifischen Boxtechniken, die ich mit meinen Boxtrainern trainiere.“

„Ich würde Floyd besiegen, falls wir wieder kämpfen würden, wenn wir wieder kämpfen“, so der 31-Jährige weiter. „Er wird keinen MMA-Kampf machen, so wie er gesagt hat. Es war geplant, dass ich einen Boxkampf mache und wir dann im MMA kämpfen. Das wurde so gesagt. Das kam auch so aus seinem Mund. Es wurde zwar nicht schriftlich festgehalten, aber es war eine mündliche Abmachung. Offensichtlich wird das nicht passieren. Ich werde ihn auch nicht darauf festnageln. Aber ich will gegen ihn boxen. Ich denke das wäre ein guter Rückkampf.“

Obwohl McGregor den ersten Kampf nicht siegreich bestreiten konnte, hat er seine Lehren aus der Erfahrung gezogen: „Es war eine tolle Konversation“, führte der Ex-Champion aus. „Man hat eine gute innere Konversation mit einem Mann, gegen den man kämpft. Es war toll gegen Floyd zu kämpfen, mit ihm im Ring zu stehen. Er ist ein schlauer Veteran. Er ist wirklich schlau. Sonst schaffst du keine 50 Profisiege und eine lange Amateurkarriere. Es war eine tolle Erfahrung und ich freue mich darauf, es noch einmal zu machen.“

Auch andere Gegner für einen potenziellen Boxkampf schließt McGregor nicht aus. So zeigte er unter anderem Interesse an einem Aufeinandertreffen mit Manny Pacquiao. Zudem schwirrt ihm ein weiterer Name im Kopf herum:

„Ich würde gerne gegen Paulie (Malignaggi) boxen. Ich will wieder boxen. Ich werde wieder boxen. Ich werde mir einen Weltmeistertitel im Boxen holen.“

Bevor sich Conor McGregor seinen Zielen im Boxen widmen kann, steht seine Rückkehr ins Octagon der UFC an. Am 19. Januar trifft er im Hauptkampf von UFC 246 auf Donald Cerrone.