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Conor McGregor drückt der UFC auf Twitter die Pistole auf die Brust

Conor McGregor übernimmt wieder die Kontrolle (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Die Posse um den geplatzten Hauptkampf von UFC 200 zwischen Conor McGregor und Nate Diaz geht weiter. Nachdem McGregor in einem Tweet sein Karriereende verkündete und die UFC ihn daraufhin aufgrund der Weigerung, zu Promotion-Terminen zu erscheinen, aus dem Kampf nahm, veröffentlichte der Ire gestern eine längere Stellungnahme auf Facebook, in welcher er seine Sicht der Dinge erläuterte. Diese endete mit dem Angebot, den Kampf gegen Diaz zu machen, wenn er nur zur großen Pressekonferenz in New York erscheinen müsse. Mittlerweile ist aus dem Angebot eine Forderung geworden.

Conor McGregor geht weiterhin mit der UFC auf Konfrontationskurs. Der irische Federgewichtschampion lockt Fans dabei immer noch mit einem Kampf bei UFC 200 und die UFC-Führung damit mit der Aussicht auf PPV-Einnahmen im hohen Millionenbereich. Wenn, ja, wenn die UFC seiner Forderung nachkommt und dem Iren erlaubt, allen Werbeterminen, abgesehen von einer großen Pressekonferenz in New York, fernzubleiben. In einem Tweet aus Island drohte er der UFC auf subtile Weise, dass er den großen Zahltag bei UFC 200 nicht so nötig habe wie die Organisation, um die sich seit Monaten Verkaufsgerüchte ranken.

„Ich habe meine Rechnungen bezahlt. Mein Geld gemacht. Und das komplette Geschäft übernommen. #IhrseidamZug“

Zudem forderte Conor McGregors Coach John Cavanagh, der sich momentan mit seinem Schützling in Island befindet, die Fans dazu auf, Stimmung für einen Einsatz des Iren bei UFC 200 zu machen. Dabei übernahm er auch McGregors Rhetorik aus der Stellungnahme:

„Es ist an euch. Ihr seid die Kunden. Was wollt ihr? Pressekonferenzen oder Kämpfe? Macht mal Lärm, denn wir sind bereit, um das verdammte Ding durchzuziehen!“

Die UFC hat sich seit Dana Whites Auftritten in diversen Radio-Shows, die der McGregor-Stellungnahme vorausgingen, nicht mehr geäußert.