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Conor McGregor: Diaz-Rückkampf, Aldo-Rückkampf, dann wieder Diaz

Auch eine Niederlage kann Conor McGregors Selbstbewusstsein nicht erschüttern (Foto: Florian Sädler).

Conor McGregors Fokus ist aktuell ganz auf den 20. August gerichtet. Dann wird der UFC-Federgewichtschampion versuchen, bei UFC 202 gegen Nate Diaz seinen missglückten Ausflug ins Weltergewicht richtigzustellen. Danach wird der Ire seinen Federgewichtsgürtel verteidigen müssen, aber McGregor denkt schon weiter: Sein über-übernächster Kampf soll wieder gegen Diaz stattfinden.

„Ich glaube, dass wir eine Trilogie gestartet haben“, erklärte McGregor vergangene Woche in Las Vegas auf einer Pressekonferenz im Vorfeld von UFC 202. „Warum auch nicht? Es war ein großartiger Kampf letztes Mal, ich hatte wirklich Spaß.“

McGregor klopfte im März im Rear Naked Choke von Nate Diaz ab, der ihn zuvor mit einigen harten Treffern im Stand zu einem schicksalhaften Takedown veranlasst hatte. Im Anschluss an den Kampf führte McGregor falsche Ernährung und falsches Training als Gründe für die Niederlage an – der eigentlich bis 66 Kilo kämpfende Ire war für das Duell gegen Diaz ganze zwei Gewichtsklassen bis 77 Kilo hochgestiegen.

„Ich werde korrigieren, was passiert ist. Ich werde mir zurückholen, was meins ist. Ich werde all den Federgewichten, die gerade beten, dass ich nicht (ins Federgewicht) zurückkehre zeigen, was Sache ist. Wirklich, ich schwöre zu Gott – ich verstehe nicht, wie sie sagen können, dass ich nicht zurückkommen werde.“

Kritik an McGregors wiederholtem Ausflug hoch ins Weltergewicht wurde vor allem aus den Reihen des UFC-Federgewichts laut, deren Elite ihre Chance auf McGregors Gürtel einfordert. Gerüchte, nach denen er wegen des harten Gewichtscuts nicht mehr in die 66-Kilo-Klasse zurückkehren will, schoss McGregor allerdings in den Wind.

„So wie ich in der Vergangenheit das Gewicht verpasst habe? Ich habe in meinem Leben nicht ein Mal das Gewicht verpasst. Und nicht nur das: Ich habe das Titelkampflimit erreicht (ohne 0,45 Kilo Toleranzgrenze, d. Red.), als ich nicht mal um einen Gürtel gekämpft habe.“

In seinem übernächsten Kampf wird wieder ein Gürtel auf dem Spiel stehen, und zwar der, den er im Dezember mit einem 13-Sekunden-Knockout Jose Aldo abgenommen hat. Der wird nach einem Sieg gegen Frankie Edgar bei UFC 200 seine Chance auf Revanche bekommen – danach allerdings will McGregor gleich noch einmal gegen Diaz ran und mit zwei Siegen zu einem die Niederlage im März gänzlich wettmachen.

„Ich werde Nate schlagen, mir diesen Sieg zurückholen, meine Gewichtsklasse wieder dominieren und dann werden wir uns über den dritten Teil einer Trilogie unterhalten. Also, ja, ich glaube schon, dass es einen dritten Kampf geben wird.“

Über zu wenig Arbeit zumindest kann Conor McGregor sich nicht beschweren.