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Comeback nach Verletzung geglückt, Nick Hein zufrieden mit Leistung bei UFC Hamburg

Nick Hein (Foto: Dorian Szücs)

Am 3. Mai musste Nick Hein seinen Kampf bei UFC Rotterdam schweren Herzens absagen. Ein Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule zwang den „Sergeant“ zu einer Verletzungspause, die am Ende weitaus kürzer als anfangs erwartet ausgefallen ist. Am vergangenen Samstag – exakt vier Monate nach der Kampfabsage – stand Hein bereits wieder im Octagon. Im Hauptprogramm der UFC Fight Night in Hamburg setzte sich der 32-Jährige mit einem Punktsieg gegen den Koreaner Tae Hyun Bang durch.

„Ehrlich gesagt bin ich ziemlich zufrieden mit meiner Leistung, weil ich vor drei Monaten noch dem Arzt in die Augen geschaut habe und er mir sagte, dass ich meine Karriere wohl an den Nagel hängen kann“, sagte Hein auf der Pressekonferenz nach der Veranstaltung. „Meine Rückkehr war wie eine Achterbahnfahrt. An meiner Genesung arbeiten, mein Training nach Los Angeles verlegen – das ging alles so schnell.“

Hein trainiert seit Kurzem im Dynamix Martial Arts in Los Angeles unter dem früheren UFC-Kämpfer Antoni Hardonk. Eine Entscheidung, die der frühere Polizist offensichtlich nicht bereut. „Ich muss mich vor Antoni Hardonk verneigen. Er hat mich dazu gebracht, Dinge wie den Auslagewechsel einzubringen. Das ist erst der Anfang“, sagte Hein.

Vor dem Kampf kündigte Hein an, es bei UFC Hamburg auf einen vorzeitigen Sieg abzuzielen, am Ende aber nichts überstürzen zu wollen. Ein zu großes Risiko ist er im Kampf dann nicht eingegangen, was vermutlich der Tatsache geschuldet war, dass Tae Hyun Bang sich im Stand von Anfang an brandgefährlich präsentierte.

„Ich kämpfe in meinem Land und alle haben natürlich riesige Erwartungen und wollen den großen Sieg auf heimischem Boden sehen“, so Hein. „Das wollte ich auch. Das Team von 'UFC on the Fly' hat diese großartige Mini-Doku produziert, wodurch die Erwartungen noch weiter gestiegen sind. Ich hatte die größten Erwartungen an mich selbst und als es am Ende dann ein Punktsieg wurde, dachte ich mir 'Aaah, schon wieder'. Aber ich bin trotzdem glücklich.“