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Comeback-Gerüchte um Brock Lesnar

Brock Lesnar (Foto: ZUFFA LLC)

Brock Lesnar steht scheinbar vor dem Rücktritt vom Rücktritt. Der frühere UFC-Champion und derzeitige WWE-Wrestler soll sich gerüchteweise wieder bei der USADA angemeldet haben, wodurch er wieder unter das Testprogramm der Anti-Doping-Behörde fallen würde.

Könnte Brock Lesnar vor einem UFC-Comeback stehen? Die Anzeichen verdichten sich, dass der frühere UFC-Champion und mehrfache Doping-Sünder einen weiteren Versuch im Octagon wagen will. Wie Dave Meltzer berichtet, soll Lesnar gerüchteweise während der International Fight Week die Büros der UFC aufgesucht haben, um sein Interesse an einem Kampf im Madison Square Garden auszudrücken.

Von Seiten der UFC wird diesem Gerücht widersprochen. Jeff Novitzky, UFC Vice President of Athlete Health and Performance, verwies die Comeback-Gerüchte vorerst ins Reich der Fabel. Lesnar sei nicht wieder Teil des Testprogramms und es gebe derzeit auch keine Bestrebungen, das zu ändern. Sollte Lesnar seinen Rücktritt offiziell zurücknehmen und eine Lizenz als aktiver MMA-Kämpfer anfordern, muss der Wrestler zunächst den Rest seiner Sperre absitzen.

Im Nachgang seines Sieges über Mark Hunt bei UFC 200 wurden zwei positive Dopingtests von Lesnar veröffentlicht und der 40-Jährige für ein Jahr gesperrt. Durch die Bekanntgabe seines Rücktritts im Februar wurde diese Sperre eingefroren und Lesnar aus dem Testverfahren der USADA entfernt.

Ein Kampf im November wäre zeitlich daher nahezu ausgeschlossen. Zwar kann die UFC erneut eine Ausnahmegenehmigung für ihn erwirken, wonach er wie vor UFC 200 die sechsmonatige Testphase vor dem Kampf überspringen kann, seine Sperre aufheben können sie nicht. Wie Meltzer weiter berichtet, besteht jedoch seitens der UFC Interesse an Lesnar, sollte er seine Comeback-Gedanken in die Tat umsetzen.