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CM Punk: Kein UFC-Debüt 2015? Kein Problem.

CM Punk (Foto: Power Wrestling)

Als Phil Brooks alias CM Punk seinen Wechsel vom Profi-Wrestling zum MMA verkündete, wurde immer wieder das Jahr 2015 als voraussichtlicher Starttermin angesetzt. Mittlerweile sieht es jedoch so aus, als ob der frühere WWE-Champion doch nicht mehr in diesem Jahr angreift. Für den 36-Jährigen jedoch kein Problem, wie er in einem Podcast bei Jon Anik und Kenny Florian zugab.

„Das ist kein Problem, solange es für meinen Buchhalter kein Problem wird. Duke Roufus hat mir und der Öffentlichkeit bereits mitgeteilt, dass er gerne ein volles Jahr Vorbereitungszeit für mich hätte, bevor er mir eine Freigabe für einen Kampf erteilt. Ich habe bisher auch noch nicht mit Dana White, Lorenzo Fertitta oder Joe Silva gesprochen. Es gibt keinen Gegner, es gibt kein Datum. Ich bin dankbar dafür, das nimmt mir den Druck.”

Der 36-Jährige unterschrieb Ende vergangenen Jahres einen Vertrag bei der UFC ohne einen einzigen MMA-Kampf bestritten zu haben. Seit der Unterschrift bereitet sich Brooks in Milwaukee beim renommierten Roufusport Gym an der Seite von Ex-Leichtgewichtschampion Anthony Pettis und dem einstigen Olympiaringer Ben Askren auf sein Debüt vor. In welcher Gewichtsklasse das stattfindet, ist derzeit ebenfalls noch unklar. Brooks, der zu Beginn seiner Vorbereitung mit 200 amerikanischen Pfund (etwa 90 Kilo) trainierte, hat bereits zehn Pfund abgespeckt, etwa viereinhalb Kilo. Das Weltergewicht scheint nicht außer Reichweite zu sein. Genaueres soll aber erst bekannt gegeben werden, wenn wirklich der erste Kampf ansteht.

„Ich blicke auf das große Ganze. Das soll keine einmalige Geschichte werden. Ich will nicht nur einmal ins Octagon steigen, um dann zu sagen, ich habe es geschafft, egal wie es ausgeht. Ich trainiere hart dafür, und dann nur einen Kampf zu machen, wäre Verschwendung. Dafür muss ich mich nicht jeden Tag verprügeln lassen. Ich sage nicht, dass ich um Titel kämpfen werde oder Ähnliches, aber ich will das Maximale für mich aus der Geschichte rausholen. Und wenn das erst 2016 los geht, dann ist das auch in Ordnung.”

Ein Schnellschuss ist also nicht zu erwarten. So dürfen UFC- und WWE-Fans weiterhin gespannt sein auf das MMA-Debüt von Brooks. Im Gegensatz zu anderen ehemaligen WWE-Kollegen, die im MMA Erfolge feierten wie Brock Lesnar oder Bobby Lashley verfügt Brooks nicht über den ringerischen Hintergrund aus dem College. Der Wrestler trainiert stattdessen bereits seit mehreren Jahren BJJ unter Rener Gracie und hat im Kenpo Karate Erfahrung im Stand gesammelt. Ob das für einen UFC-Kampf reicht, wird sich bald zeigen.