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Chris Weidman: UFC-Champion als Lebensretter

Chris Weidman (Foto: Zuffa LLC)

Der schnellen Reaktion ihres Nachbars hat es eine 94 Jahre alte New Yorkerin zu verdanken, dass sie heute noch am Leben ist. Chris Weidman, UFC-Champion im Mittelgewicht, war am Donnerstag der Retter in höchster Not, als er der verletzten Frau die dringend benötigte Hilfe verschaffte.

Weidman war morgens auf dem Weg zum Flughafen, als er gegenüber seiner Einfahrt eine Person entdeckte, die merkwürdige Laute von sich gab. Er wollte nachsehen, ob alles in Ordnung ist und merkte schnell: Das war es ganz und gar nicht.

Seine 94 Jahre alte Nachbarin war blutüberströmt, das Blut sprudelte förmlich aus ihrem Kopf. „Es war eine Szene wie aus einem Alptraum“, sagte Weidman. Wie sich später herausstellte, war die Frau gestürzt und mit dem Kopf auf einen Glastisch gefallen.

Weidman arbeitete daran, die Blutung zu stillen und rief die Notrufzentrale an, doch dort ging niemand ans Telefon. Also meldete er sich bei einem befreundeten Polizisten und forderte bei ihm Hilfe an.

„Ich versuchte, sie zu beruhigen, sprach mit ihr über ihren Hund und versuchte, das Thema zu wechseln. Sie sagte immer wieder, sie wolle noch ein Jahr lang leben und ich versicherte ihr: ‚Sie werden wieder gesund, sie werden heute nicht sterben.‘ Während das passierte, floss ständig Blut aus ihrem Kopf. Ich nahm einen Stapel Küchenpapier und hielt ihn ihr an den Kopf. Dabei wurde ich selbst blutig und ich dachte ständig daran, was wäre, wenn sie meine Oma wäre. Ich habe eine komplette Rolle Küchenpapier aufgebraucht.“

Die Rettungssanitäter kamen 20 Minuten später und brachten die Frau ins Krankenhaus. Hätte Weidman nicht so geistesgegenwärtig reagiert, wäre sie vermutlich in ihrer Einfahrt verblutet.