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Chris Weidman plant Ausflug ins Halbschwergewicht

Mittelgewichtschampion Chris Weidman (r.) will Superkampf gegen Jon Jones. (Foto: ZUFFA LLC)

Chris Weidmans nächste Titelverteidigung steht bei UFC 194 an. Am 12. Dezember wird der US-Amerikaner sein Gold im Mittelgewicht gegen Luke Rockhold aufs Spiel setzen (GNP1.de berichtete). Langfristig denkt Weidmann jedoch darüber nach, eine Gewichtsklasse höher in die Halbschwergewichtsklasse zu wechseln, um sich einen Traumkampf gegen Jon Jones zu ermöglichen.

Wie der gebürtige New Yorker über Twitter verlauten ließ, ist ein Gewichtsklassenwechsel durchaus möglich. Auch wenn Jones, der zuvor Cormier nach Punkten schlug, nicht mehr Champion ist, bekundete Weidman großes Interesse an diesem Kampf.

Den Titel im Halbschwergewicht hält zurzeit Daniel Cormier. Er gewann den Titel bei UFC 187 gegen Anthony Johnson, wo er für Jon Jones einsprang. Wie bereits berichtet, hat die UFC Jones auf unbestimmte Zeit suspendiert und ihm den Titel aberkannt. Grund dafür war seine Verwicklung in einen Autounfall mit Fahrerflucht im April dieses Jahres. Ob und wann der 28-Jährige zurückkehrt, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest.

2014 äußerte sich Jones allerdings bereits zu einem möglichen Aufeinandertreffen mit den Worten: "Ich würde diese Begegnung sofort annehmen. Ich respektiere Weidman als Person und Champion und denke der Kampf würde sich sehr gut vermarkten lassen."

Die mögliche Begegnung zwischen Jones und Weidman ist sicher sehr interessant, besonders wenn man die Stärken der jeweiligen Athleten analysiert. Weidman ist ein NCAA-Champion, der sein Ringen dazu einsetzt, seine Kontrahenten am Boden zu dominieren, was ihm gegen Mark Muñoz oder Vitor Belfort mit Bravour gelang. Auch im Stehen ist er ein gefährlicher Boxer, der u.a. mit dem spektakulären Knock-out gegen den in der UFC bis dahin unbesiegten Anderson Silva auf sich aufmerksam machte.

Jones hingegen, der ebenfalls ein solider Ringer ist, verteidigt sich gegen Takedowns hervorragend, zieht es jedoch vor seine Gegner im Stand zu bearbeiten. Sein Clinch ist gefürchtet und hat schon so manchen Gegner in Kombination mit seinen kurzen Ellbogenschlägen zur Verzweiflung gebracht, so zum Beispiel Glover Teixeira. Zudem nutzt Jones seine Reichweite aus, um sein Arsenal an Schlag- und Tritttechniken an den Mann zu bringen.

Ganz gleich, wann es zu dieser Begegnung kommen könnte, für Fans der UFC wäre es ein wahrer Leckerbissen mit vielen möglichen Kampfausgängen, über die man spekulieren kann.