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Chris Weidman legt Einspruch gegen Niederlage bei UFC 210 ein

Chris Weidman (Foto: Florian Sädler)

Chris Weidmans Kampf gegen Gegard Mousasi nahm in der Nacht zum Sonntag bei UFC 210 ein kontroverses Ende. Nach zwei vermeintlich illegalen Kniestößen zum Kopf Weidmans brach der Ringrichter den Kampf ab und erklärte Mousasi zum Sieger. Ein Urteil, gegen das der frühere UFC-Champion im Mittelgewicht laut seinem Manager Audie A. Attar am heutigen Montag Einspruch einlegen wird.

Die kontroverse Szene ereignete sich in der zweiten Runde des Kampfes. Mousasi verpasste Weidman zwei Kniestöße zum Kopf, als dieser gerade mit beiden Händen in unmittelbarer Nähe des Ringbodens war. Der Ringrichter unterbrach den Kampf daraufhin und verwarnte Mousasi, da er beide Knie als illegal wertete.

In der Wiederholung wurde dann aber deutlich, dass Weidman seine Hände im Moment des Einschlags gar nicht mehr auf der Matte hatte und die Knie somit regelkonform waren. Fortgesetzt werden konnte der Kampf aber nicht mehr, da die Ringärzte Weidman nicht noch einmal freigaben. Mousasi wurde demnach zum Sieger durch technischen Knockout erklärt.

„Ich dachte, ich würde den Kampf aufgrund des verbotenen Kniestoßes gewinnen“, sagte Weidman auf der Pressekonferenz nach der Veranstaltung. „Der Ringrichter hat das Octagon verlassen und sich die Wiederholung angeschaut und dann gesagt, dass es doch ein erlaubtes Knie war. Aber im US-Bundesstaat New York haben Wiederholungen keinen Einfluss auf Entscheidungen. Es ist eine beschissene Situation. Wenn es ein legales Knie war, dann hätte ich liebend gerne weiter gekämpft. Der Kampf hätte nicht abgebrochen werden sollen, aber der Ringrichter ist am Ende der, der die Entscheidung fällt. Und im Bundesstaat New York zählt nur sein Wort. Es gibt keine Wiederholungen.“

Weidman forderte direkt nach der Begegnung einen sofortigen Rückkampf gegen Mousasi. Weder Mousasi noch UFC-Präsident Dana White zeigten sich von der Forderung sonderlich begeistert.