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Chris Weidman kündigt Wechsel ins Halbschwergewicht an

Chris Weidman (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Das Halbschwergewicht der UFC bekommt weiteren Zuwachs. Nachdem in den vergangenen Monaten bereits mehrere Kämpfer aus der Rangliste im Mittelgewicht ein Stockwerk höher in den Käfig steigen, folgt nun auch der einstige Champion Chris Weidman. Das verriet er Journalisten am vergangenen Wochenende.

„Ich hatte ein paar Operationen nacheinander und komme aus einer Niederlage“, sagte Weidman im Rahmen eines Pressetermins von UFC 238. „Mein Gewicht ist angestiegen. Ich habe meine Ziele bei 185 Pfund erreicht, habe vier Mal den Gürtel getragen. Ich will immer noch den Titel zurück und ich sage nicht, dass die Tür endgültig zu ist. Es ist nicht so, dass ich nicht mehr auf 185 Pfund runtergehen kann, aber es ist einfach sehr hart.“

Weidman gehörte stets zu den kräftigsten Mittelgewichten der UFC und begann seine Vorbereitung mit etwa 220 Pfund, also 35 Pfund oberhalb des Gewichtslimits im Mittelgewicht. Nun will der 34-Jährige in der neuen Gewichtsklasse auch einen persönlichen Neustart wagen, nachdem er vier seiner letzten fünf Kämpfe verlor und dabei jedes Mal K.o. ging.

„Ich will sehen, zu was mein Körper in der Lage ist, wenn ich ihn nicht vorher ausmergele. Ich bin sicherlich nicht der massivste Kämpfer bei 205 Pfund, aber auch nicht der schmächtigste. Ich denke, dass ich ein paar Sachen in petto habe, die für viele Jungs da zu einem Problem werden.“

Chris Weidman wäre dabei nicht der erste Kämpfer, der eine Gewichtsklasse höher für Furore sorgt. Im vergangenen Jahr waren es bereits Anthony Smith und der kommende Titelherausforderer Thiago Santos, die sich prächtig in der neuen Gewichtsklasse einlebten. Im Juli wird auch Weidmans einstiger Rivale Luke Rockhold im Halbschwergewicht debütieren.

Wann es bei Weidman soweit ist, steht noch nicht fest. Aber eins ist klar, der „All-American“ aus dem US-Bundesstaat New York hat nach den krachenden Niederlagen gegen Yoel Romero und Ronaldo Souza vorerst kein Interesse an einem erneuten Heimspiel im Madison Square Garden.

„Auf jeden Fall nicht New York [am 2. November, Anm.d.Red.]“, lachte Weidman. „Der Madison Square Garden ist zu einem Fluch für mich geworden. Ich will schon im Oktober wieder ran. Ich weiß, wenn ich zu lange mit meinem nächsten Kampf warte, will mich die UFC wieder auf den New-York-Event stecken. Vor heimischer Kulisse ausgeknockt zu werden, ist nicht schön.“