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Chris Weidman: Ich werde Yoel Romero für den positiven Dopingtest büßen lassen.

Chris Weidman (Foto: Florian Sädler)

Heute Nacht wird Chris Weidman bei UFC 205 auf Yoel Romero treffen. Für den Kampf vor heimischer Kulisse findet der frühere UFC-Champion im Mittelgewicht zahlreiche Motivationen, wie er während der Fight Week verlauten ließ.

„Ich habe nicht nur eine Motivation für den Kampf, es gibt viele Beweggründe“, so Weidman. „Er ist ein ungeschlagener Kämpfer in der UFC – ein paar fragwürdige Kämpfe, aber er ist unbesiegt. In Bezug auf den Wettkampf – ich bin wetteifernd und will diesen Typen schlagen. Allem Anschein nach geht es in dem Kampf um den nächsten Titelherausforderer. Um die Chance auf einen Titelkampf im Madison Square Garden zu kämpfen, überhaupt bei diesem historischen Event kämpfen zu dürfen, ist eine Motivation. Wieder dahinzukommen, wo ich hingehöre, Geld zu verdienen und meine Familie zu unterstützen, ist eine Motivation. Außerdem ist Romero durch einen Dopingtest gefallen. Dafür will ich ihn bezahlen lassen. Betrüger haben nie Erfolg und das will ich zeigen.“

Im Januar wurde bekannt, dass Yoel Romero bei einer Dopingkontrolle positiv getestet worden ist. Romero ließ nachforschen und gab wenig später an, ein mit verbotenen Substanzen verunreinigtes Nahrungsergänzungsmittel eingenommen zu haben. Die US Anti-Doping Agency konnte nach Tests bestätigen, dass das Supplement die Substanzen enthielt und diese nicht auf der Verpackung angegeben waren. Somit fiel Romeros Strafe mit sechs Monaten Suspendierung recht mild aus.

„Mir fällt es wirklich schwer, diesen ganzen Schwachsinn über verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel zu glauben“, sagte Weidman. „Diese Jungs nehmen Steroide und halten Ärzte und möglicherweise verunreinigte Supplemente bereit, die sie im Falle eines positiven Tests an die USADA schicken.“

Weidmans Meinung zum Doping ist eindeutig. Die Strafen für Dopingsünder sollten seiner Meinung nach noch viel straffer sein.

„Wer Steroide oder leistungssteigernde Substanzen nimmt, sollte fertig mit dem Sport sein“, sagte Weidman. „Ich denke ernsthaft, dass die Karriere dann vorbei sein sollte. Es ist nicht so, dass du nur im Park mit dem Ball spielst. Du versuchst einem anderen Mann den Kopf abzureisen. Das ist etwas vollkommen anderes. Der Sport muss sauber gehalten werden. Dopingsünder müssen raus.“