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Chris Weidman: Ich habe mir fast in die Hose gemacht

Chris Weidman (Foto: Peter Gordon/Creative Commons)

Chris Weidman kann von Glück reden, dass er den Kampf gegen Vitor Belfort am vergangenen Samstag bei UFC 187 so schnell beenden konnte. Wäre der Kampf länger gelaufen, hätte das für den UFC-Mittelgewichtschampion nämlich äußerst unangenehme Folgen haben können.

In der MMA-Talkshow „The MMA Hour“ verriet Weidman den Grund, warum er für den ein oder anderen Zuschauer während des Einmarschs am Samstag nervös und blass wirkte.

„Das war das erste Mal, dass ich (vorm Kampf) wirklich dringend auf die Toilette musste“, erklärte Weidman. „Ich dachte mir: ‚Das glaube ich jetzt nicht – ich werde mir mitten im Käfig in die Hose kacken.‘ Als Vitors Einmarschmusik startete, ging mir nur durch den Kopf, ob ich noch einmal zur Toilette rennen oder es lieber halten sollte. Ich hatte während des Einmarschs nichts anderes im Kopf. Ich dachte, ich würde vielleicht der erste Kämpfer werden, der vom Kampf wegrennt, um auf die Toilette zu gehen, oder dass sie den Kampf wegen mir hätten nach hinten verschieben müssen. Aber ich wollte es auch niemandem sagen. Wenn man es erst einmal ausspricht, dann wird das Gefühl nur schlimmer. Als wir uns für den Weg zum Käfig fertig gemacht haben, habe ich Ray (Longo) meine Flagge gegeben. Eigentlich halte ich sie die ganze Zeit, aber ich habe sie ihm gegeben, damit ich mich darauf fokussieren konnte, mir nicht in die Hose zu machen.“

Am Ende konnte Weidman seinen Kampf zügig beenden. Belfort legte einen guten Start hin, wurde dann aber zu Boden gebracht und nach nicht einmal drei Minuten durch Schläge gestoppt. Für Weidman war es die dritte erfolgreiche Titelverteidigung. Den Titel wird er in naher Zukunft voraussichtlich gegen Luke Rockhold oder Ronaldo "Jacare" Souza aufs Spiel setzen.