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Chris Weidman: „Ich habe die Niederlage gebraucht und verdient“

Chris Weidman (Foto: Florian Sädler)

Bei UFC 194 musste Chris Weidman zum ersten Mal den bitteren Geschmack einer MMA-Niederlage schmecken und seinen Mittelgewichtstitel an Luke Rockhold abgeben. Aus dem Kampf versucht der „All American“ positive Schlüsse zu ziehen.

„Ich werde diesen Moment niemals vergessen“, schrieb Weidman auf Facebook und veröffentlichte dazu ein Foto von sich im Octagon direkt nach der Niederlage. „Das hat mich schon jetzt zum Besseren verändert. Die Motivation, die ich in mir verspüre, war noch nie so stark.“

Weidman stieg gegen Luke Rockhold zur vierten Titelverteidigung in den Käfig, fand gegen den 1,91 großen Herausforderer aber keine Mittel, musste unzählige Schläge einstecken und wurde schließlich in der vierten Runde durch Ground and Pound gestoppt.

„Ich habe mich aus vielen Gründen (im Octagon) nicht gefühlt wie ich selbst, aber es war eine Niederlage, die ich gebraucht und verdient habe“, resümiert Weidman. „Ich habe verschiedene Momente aus dem Kampf noch einmal (in meinem Kopf) abgespielt, wo ich nicht richtig agiert oder reagiert habe, aber das war alles Teil eines echten Masterplans, den Gott für mich hat. Ich werde zurückkommen und wieder Champion werden. Ich will nur alle wissen lassen, dass ich okay bin. Ich bin mit einer großartigen Familie, tollen Freunden und Fans gesegnet. Vielen Dank für die Unterstützung. Das bedeutet jetzt so viel wie nie zuvor.“

Weidman feierte 2009 sein MMA-Debüt und blieb bis zum Wochenende ungeschlagen. Den UFC-Titel gewann er 2013 von Anderson Silva, er verteidigte das Gold daraufhin erfolgreich gegen Silva, Lyoto Machida und Vitor Belfort.

I will remember this moment for ever. It has already changed me for the better. The motivation I have inside myself has...

Posted by Chris Weidman on Montag, 14. Dezember 2015