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Champion Michael Bisping bekommt Rückkampf gegen Dan Henderson

Michael Bisping schwört Rache gegen Dan Henderson (Foto: Fox Sports)

Oft wurde in den letzten Tagen ein Vergleich zwischen UFC 100 und UFC 200 angestrengt. Während UFC 200 von den Namen her das bessere Programm aufbot, werden einem doch eher die Highlights vom runden PPV von vor sieben Jahren in Erinnerung bleiben. Vor allem Dan Hendersons Monster-Knockout gegen Michael Bisping. Geht es nach dem frischgebackenen Mittelgewichtschampion, so wird die Erinnerung daran bald verblassen. Noch in diesem Jahr sollen die beiden einen Rückkampf um den Titel austragen. Am besten in Bispings Heimat Manchester.

Vier Siege, sieben Niederlagen. Das ist Dan Hendersons Bilanz in der UFC, seit er zum dritten Mal in der weltgrößten Organisation unterschrieb. Zwei Mal musste Mauricio Rua daran glaube, einmal Tim Boetsch und zuletzt Hector Lombard Anfang Juni. Dazwischen stehen teils knappe Niederlagen gegen Rashad Evans und Lyoto Machida und teils heftige Knockout-Niederlagen gegen Gegard Mousasi oder Vitor Belfort. Seit seinem Wechsel zurück ins Mittelgewicht steht Henderson bei zwei Siegen aus vier Kämpfen. Scheinbar genug, um sich mit der Vorgeschichte des ersten Duells mit Bisping für einen Titelkampf zu qualifizieren.

„Wir werden Dan Henderson gegen Michael Bisping ansetzen,“ so White auf Fox Sports 1 im Nachgang von UFC 200. „Es ist ein Kampf, den der Champion will, ein Kamp den die Fans wollen und wir werden versuchen, das in Manchester auf die Beine zu stellen. Aber so weit sind wir noch nicht.“ Einen Termin konnte White noch nicht nennen. 

Bei UFC 100 trafen Henderson und Bisping als Coaches der neunten Staffel von The Ultimate Fighter aufeinander. Nach Monaten voller verbaler Spitzen brachte Henderson nicht nur seine patentierte „H-Bomb“ ins Ziel, sondern sprang mit einem weiteren harten Treffer auf den bereits bewusstlosen Bisping. Eine Szene, die Henderson bis heute als Markenzeichen spazieren führt und Bisping auch sieben Jahre nach dem Kampf noch beschäftigt.

Nun bekommt der Engländer die Chance, diesen Makel auszugleichen. Aus sportlicher Sicht eine sehr zweifelhafte Ansetzung. Henderson befindet sich nur auf Platz 13 der UFC-Rangliste.