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Chad Mendes: „McGregor wird 5 Runden nach seiner Mama rufen”

Chad Mendes (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Seit gestern steht fest, José Aldo wird seinen Federgewichtsgürtel aufgrund einer gebrochenen Rippe nicht gegen Conor McGregor verteidigen können (GNP1.de berichtete). Damit der UFC der Zahltag eines Conor-McGregor-PPVs nicht entgeht, wurde bereits in den Tagen zuvor mit Chad Mendes ein Ersatzgegner benannt, der nun auf den Iren treffen wird. Obwohl sich Mendes auf den Kampf vorbereitete, wurde er von der Nachricht überrascht.

„Ich war gerade im Training, als meine Freundin in die Halle kam und mein Pratzentraining unterbrochen hat. Sie sagte nur "Es ist offiziell" und zeigte mir einen Post auf instagram. So haben wir es überhaupt erst mitbekommen.” Wenn Chad Mendes am 11. Juli in den Käfig steigt, hat er nur zwei Wochen Vorbereitungszeit hinter sich. Trotzdem wird das gegen McGregor kein Problem für den Team-Alpha-Male-Kämpfer sein.

„Ich lebe sehr gesund, bin also das ganze Jahr über in Form. Seit ich mit der UFC gesprochen habe, habe ich mich richtig schleifen lassen. Jetzt bin ich schon an der Feinabstimmung, aber ich bin gesund und das Gewicht ist auch kein Problem. Am 11. Juli wird man den O.G. im Käfig sehen, wie er jemandem den Hintern versohlt.” Der 30-Jährige sieht sich in der Favoritenrolle gegen seinen 26-jährigen Gegenüber. Mendes, der seine einzigen beiden Niederlagen gegen Champion José Aldo einstecken musste, sieht sich vor allem aufgrund seines Ringens als stilistischen Alptraum für "Notorious" und hat auch schon eine genaue Vorstellung, wie der Interimstitelkampf ablaufen wird:

„Wir alle kennen Aldo als super-athletischen und gefährlichen Standkämpfer, aber das sind genau die Gegner, die Conor am besten liegen. Wir haben ihn noch nicht gegen Ringer gesehen oder Kämpfer, die die Explosivität haben, um die Distanz zu überbrücken und im Infight zu landen. Entweder schlage ich ihn K.o., weil er seine Hände oft fallen lässt, ich nehme ihn runter und bringe ihn zur Aufgabe oder ich werfe ihn auf den Rücken und verprügle ihn fünf Runden lang, während er nach seiner Mama ruft.”