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Cat Zingano verlässt die UFC

Cat Zingano (Foto: Florian Sädler/GNP1.de)

Cat Zingano und die UFC gehen getrennte Wege. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hat sich die UFC von der 37-jährigen Kämpferin getrennt, nachdem diese ein Angebot für einen Kampf ablehnte, da sie mit anderen Projekten beschäftigt ist. Zingano gewann nur einen ihrer letzten fünf UFC-Kämpfe.

Das Bantamgewicht der UFC ist um eine Kämpferin ärmer, nachdem sich die Organisation von der 37-jährigen Cat Zingano getrennt hat. Die Amerikanerin war die erste Mutter, die ins Octagon stieg, trat 2015 gegen Ronda Rousey um den Titel im Bantamgewicht an und ist bis heute die einzige Frau, die Amanda Nunes in der UFC besiegen konnte.

In den letzten Jahren hatte sie jedoch mit mehreren Schicksalsschlägen und Pech im Käfig zu kämpfen. Zingano hatte sich eigentlich bereits 2013 nach einem Sieg über Miesha Tate einen Titelkampf gegen Rousey verdient, musste diesen jedoch wegen eines Kreuzbandrisses abtreten. Monate später musste sie ihren Mann Mauricio zu Grabe tragen, der sich im Januar 2014 das Leben genommen hatte. Trotzdem stieg sie im September in den Käfig und stoppte Nunes in der dritten Runde.

Fünf Monate später blamierte sie sich jedoch im Titelkampf, in dem sie schnurstracks in einen Armhebel von Rousey stürmte. Die erste Niederlage ihrer Karriere und der Beginn eines Abwärtstrends. Im Anschluss verlor sie auch gegen Julianna Pena und Ketlen Vieira, bevor sie im Juli 2018 ihren vorerst letzten Sieg gegen Marion Reneau feierte.

Ihr letzter Kampf endete in einer unglücklichen T.K.o.-Niederlage, da ihr Auge bei einem Head Kick von Megan Anderson vom Zehennagel angekratzt wurde, weswegen Zingano nichts mehr sehen konnte. Zingano legte gegen die Wertung Einspruch ein, die Kommission Kaliforniens hielt am Ergebnis fest. Da sie aufgrund anderweitiger Verpflichtungen ein Kampfangebot der UFC ablehnte, trennte man sich nun von ihr.

„Ich wollte dieses Mal nicht auf das Ultimatum eingehen“, sagte Zingano gegenüber ESPN. „Man kann also sagen, die Trennung war einvernehmlich. Ich habe ein Projekt, dass sehr sehr wichtig für mich, die MMA-Gemeinde und meine Fans ist und ich musste mich, meinen Sohn, mein Training und dieses Projekt in den Vordergrund stellen, bevor ich der UFC etwas gebe. Es war einfach schlechtes Timing, aber sowas passiert.“