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Carlos Condit erwägt Karriereende

Carlos Condit ist unsicher was die Zukunft bringt. (Foto: Florian Sädler)

Nach seiner Niederlage gegen Alex Oliveira bei UFC on Fox 29 am 14. April erwägt Carlos Condit in den Ruhestand zu gehen oder zumindest eine Pause vom aktiven Wettkampfgeschehen zu nehmen. Im Co-Hauptkampf des UFC-Events in Glendale wurde Condit frühzeitig in der zweiten Runde durch einen Guillotine Choke zur Aufgabe gezwungen.

Oliveira, der kurzfristig als Ersatz für den verletzten Matt Brown einsprang, brachte dem 33-Jährigen damit seine vierte Niederlage in Folge bei. Condit kehrte erst im vergangenen Dezember aus einer sechzehnmonatigen Auszeit zurück. „The Natural Born Killer“ traf zuletzt nur auf die Elite seiner Gewichtsklasse. Vor Oliveira unterlag er namhaften Gegnern wie Neil Magny, Demian Maia und Robbie Lawler.

Condit ist sich aktuell unschlüssig, ob es für ihn eine Rückkehr is Octagon geben wird, gleichzeitig schließt er es noch nicht aus. Im Anschluss an seine Niederlage veröffentlichte Condit auf Instagram eine Stellungnahme.

„Ich weiß nicht, was ich als nächstes tun werde“, so Condit. „Ich liebe das Kämpfen nach wie vor und an den meisten Tagen spüre ich immer noch das Feuer in mir. Ich liebe, was ich tue, aber vielleicht ist meine Zeit einfach vorbei. Ich habe noch keine Antwort auf diese Frage. Kämpfen ist das, was ich kenne und es ist meine Leidenschaft. Ich werde niemals aufhören zu trainieren und wenn das dazu führt, dass ich wieder in das Octagon steigen werde, dann werde ich versuchen, meinen Fans einen blutigen Kampf zu liefern.“

Seit Condits Debut 2002 erarbeitete sich der ehemalige Interims-Champion eine Kampfbilanz von dreißig Siegen bei zwölf Niederlagen. Der ursprünglich geplante Gegner des Weltergewichts, Matt „The Immortal“ Brown, gab bekannt, dass er weiterhin an einem Duell mit Condit interessiert sei, sobald er sich von dem Kreuzbandriss erholt habe, der ihn zur Kampfabsage zwang.