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Cain Velasquez will Jon Jones im Schwergewicht willkommen heißen

Cain Velasquez (Foto: ZUFFA LLC)

Am 17. Februar kehrt der einstige Schwergewichts-Champion Cain Velasquez nach einer zweieinhalbjährigen Pause wieder ins Octagon der UFC zurück. Und der 36-Jährige hat große Pläne. Nicht nur der Schwergewichtstitel, auch Jon Jones steht auf seiner Liste.

Am 17. Februar kehrt Cain Velasquez gegen Francis Ngannou nicht nur ins Octagon zurück, sondern kämpft auch in seiner Heimat Arizona. Seit 13 Jahren, damals noch als College-Ringer, hatte Velasquez kein Heimspiel mehr, sieht man vom Versuch der UFC, ihn als mexikanischen Schwergewichtler zu verkaufen, ab. Daher ist auch das Octagon-Comeback etwas Besonderes für den 36-Jährigen.

„Wieder vor meinen Freunden und der Familie zu kämpfen, das ist wie in den alten Zeiten“, sagte Velasquez gegenüber MMAFighting. „Und ich habe zuhause nie verloren. An der Arizona State habe ich zuhause nie verloren. In der High-School einmal, aber sonst habe ich vor heimischer Kulisse nie verloren. Unser Mantra war immer, ‚Zuhause verlieren wir nicht‘ und danach habe ich früher immer gelebt.“

Wie der frühere Schwergewichtschampion weiter erläutert, haben nicht nur Verletzungen zu seiner langen Pause geführt, sondern auch die Geburt seines Sohnes. Vor neun Jahren, als seine Tochter geboren wurde, verpasste Velasquez große Teile ihrer Kindheit, weil er ständig trainieren und kämpfen musste. Bei seinem Sohn wollte Velasquez diesen Fehler nicht noch einmal machen. Die Zeit abseits des Käfigs wirkte auf den 36-Jährigen wie ein Jungbrunnen, dessen Wirkung man im Kampf gegen Ngannou sehen soll.

„Ich fühle mich wieder jünger“, so Velasquez weiter. „Viele Dinge haben sich geändert und ich trainiere heute viel klüger als damals, damit ich mich nicht überarbeite. Durch die lange Auszeit konnte ich außerdem endlich mal wieder an Dingen arbeiten, für die man in der Vorbereitung auf einen speziellen Kampf und den Stil des Gegners keine Zeit hat. Ohne den speziellen Kampf vor der Brust konnte ich wieder an dem arbeiten, worauf ich Lust hatte und neue Techniken trainieren und solche Dinge. Das war großartig.“

Dass der Teamkollege von Daniel Cormier nun wieder zurückkehrt, ist auch kein Zufall. Cormier, der damals aus Freundschaft zu Velasquez die Gewichtsklasse ins Halbschwergewicht wechselte, steht kurz vor dem Karriereende, Velasquez könnte also wieder ins Titelrennen eingreifen, ohne Gefahr zu laufen, auf seinen Teamkollegen und Freund treffen zu müssen. Der Ex-Champion geht davon aus, innerhalb eines Jahres schon um den Schwergewichtstitel zu kämpfen.

Und dann ist da noch Jon Jones. Der neue Halbschwergewichtschampion und langjährige Rivale von Cormier liefert sich immer wieder mediale Scharmützel mit Velasquez Teamkollegen. So intensiv, dass die Rivalität mittlerweile auch für Velasquez eine persönliche Sache ist. Jones hat bereits angekündigt, dass er einen dritten Kampf gegen Cormier nur im Halbschwergewicht annehmen will. Sollte „Bones“ tatsächlich irgendwann ins Schwergewicht wechseln, Cain Velasquez wäre gerne das Begrüßungskomitee.

„Ich hoffe es sehr“, antwortete Velasquez auf die Frage nach der Möglichkeit eines Kampfes gegen Jones. „Ich werde alles dafür tun, diesen Kampf auf die Beine zu stellen.“