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Bürgermeisterin von Melbourne will keine Octagon-Girls bei UFC 243

Sind Octagon-Girls wie Carly Baker bald ein Relikt der Vergangenheit? (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

In weniger als vier Wochen landet die UFC in Melbourne, um mit UFC 243 am 6. Oktober den nächsten Pay-Per-View zu veranstalten, auf dem Robert Whittaker und Israel Adesanya ihre Titel im Mittelgewicht vereinigen. Fünf Runden könnte der Kampf gehen, zwischen den Runden könnten Fans jedoch die Octagon-Girls vermissen, denn in Melbourne gibt es Stimmen gegen den Einsatz der Frauen.

So wird Sally Capp, die Oberbürgermeisterin Melbournes in der Herald Sun mit der Frage zitiert, „brauchen wir im Jahr wirklich noch leichtbekleidete Frauen, die zwischen den Runden im Ring herumwandern? Grid Girls sind kein Teil der Formel 1 mehr, es gibt keine Walk-On Girls mehr im Darts. Ich bin mir sicher, es ist Zeit, weiterzuziehen.“

Bereits am vergangenen Wochenende hatte sich eine Initiative gegen Ring-Girls im australischen Bundesstaat Victoria mit einer gleichklingenden Forderung durchgesetzt. Beim Boxkampf zwischen Jeff Horn und Michael Zerafa wurden die Ring-Girls durch Männer ersetzt, nachdem Stimmen aus der Politik eine Abschaffung der Ring-Girls gefordert hatten.

Die UFC äußerte sich bisher nicht zur Forderung der Melbourner Bürgermeisterin. Es ist jedoch nicht davon auszugehen, dass sie bei UFC-Präsident Dana White auf offene Ohren stoßen wird.