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Brock Lesnar wird weiterhin von der USADA getestet

Bisher sauber geblieben: Brock Lesnar (Foto: ZUFFA LLC)

War es jetzt eine einmalige Sache oder nicht? Keiner, wohl nicht mal Brock Lesnar selbst, weiß, wie es mit dem Wrestler im Octagon weitergeht. Der frühere Schwergewichtschampion ließ sich nach seinem Sieg über Mark Hunt bei UFC 200 weiterhin alle Optionen offen. Das könnte einen unangenehmen Nebeneffekt haben: solange Lesnar nicht offiziell zurücktritt, muss er sich weiterhin den USADA-Kontrollen unterziehen.

„Brock Lesnar hat die USADA nicht von einer Beendigung der UFC-Karriere informiert,“ so ein Sprecher der US Anti-Doping-Behörde. „Das bedeutet, dass er weiterhin den Anti-Doping-Richtlinien der UFC unterliegt und somit weiterhin von der USADA getestet wird.“

Lesnar hatte vergangenen Samstag sein Comeback nach fast fünf Jahren Octagon-Abstinenz gegeben und dabei Mark Hunt nach Punkten geschlagen. Im Vorfeld hatte die USADA in Absprache mit der UFC eine Ausnahme für das Schwergewicht gemacht. Normalerweise müssen sich Kämpfer vier Monate vor ihrem Kampf bei der USADA anmelden, um dann in der Vorbereitung getestet zu werden.

Da Lesnar nur wenige Wochen vor UFC 200 seinen Einsatz bekannt gab, musste diese Richtlinie vorübergehend außer Kraft gesetzt werden. Das „Beast“ wurde zwischen Bekanntgabe und Kampf allerdings im Training sechs Mal von der USADA kontrolliert und steht mit Pre-Fight- und Post-Fight-Kontrolle bereits bei acht Dopingtests in diesem Kalenderjahr. Im Schwergewicht wurden nur Fabricio Werdum, Junior dos Santos und Mark Hunt noch öfter kontrolliert.

Ob Lesnar nach seinem erfolgreichen Comeback einen weiteren Kampf in der UFC macht, bleibt abzuwarten. Der nächste große Auftritt des am Dienstag 39 gewordenen Athleten wird jedenfalls der Summerslam der WWE am 21. August sein.