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Brock Lesnar: „Ronda muss lernen, wie man verliert!”

Brock Lesnar bei einem WWE-Auftritt. (Foto: Megan Elice Meadows)

Ronda Rouseys Äußerungen in der Show von Ellen DeGeneres schlagen hohe Wellen in der Welt des MMA und Showbusiness. Die entthronte Championesse gab in der Talk-Show zu, im Moment der Niederlage gegen Holly Holm an Selbstmord gedacht zu haben (GNP1.de berichtete). Seit Bekanntwerden dieser Gedanken äußerten sich zahlreiche Kämpfer und Prominente in den sozialen Netzwerken dazu, heute auch der einstige Schwergewichtschampion der UFC Brock Lesnar.

„Ich bin ein großer Fan von Ronda,” so Lesnar gegenüber ESPN. „Aber etwas, dass ich gelernt habe und dass sie schon vor langer Zeit hätte lernen müssen, ist wie man verliert, bevor man anfängt, zu gewinnen. Mir wurde das von meinen Trainern schon früh beigebracht, denn ich war ein schlechter Verlierer. Das Leben ist sehr kurz und kostbar und ein verlorener Kampf entscheidet nicht über ihre Karriere. Sie muss einfach wieder aufs Pferd steigen und sie wird das auch.”

Lesnar weiß, wovon er spricht. Obwohl im Höhepunkt der MMA-Karriere genauso dominant wie Rousey, musste der heute 38-Jährige in seiner sportlichen Laufbahn immer wieder Rückschläge einstecken und beendete nach einer immer wiederkehrenden Darmerkrankung und zwei Niederlagen gegen Cain Velasquez und Alistair Overeem seine MMA-Karriere. Im vergangenen Jahr sollte es fast zur Rückkehr in den Käfig kommen, Lesnar entschied sich aber für eine Verlängerung seiner Wrestling-Karriere bei der WWE.

Auf die Frage angesprochen, ob Lesnar sich eine Zukunft Rouseys in der WWE vorstellen könnte, wo diese im vergangenen Jahr einen Gastauftritt bei Wrestlemania absolvierte, hatte er auch einen Rat für „Rowdy“ parat: „Sie kann tun, was immer sie will. Sie hat das unter Beweis gestellt. Aber sie hat sich sehr viel aufgehalst. Du kannst kein Kämpfer sein und gleichzeitig in zehn Filmen pro Jahr mitspielen. Sie muss einen Schritt zurückgehen und herausfinden, was sie wirklich will.”