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Brock Lesnar nach UFC 200 für ein Jahr suspendiert, muss 250.000$ zahlen

Brock Lesnar (Foto: Miguel Discart/Creative Commons)

Mit mehreren Monaten Verzögerung fand heute, fünf Monate nach den Vorfällen rund um UFC 200, die Verhandlung der Nevada State Athletic Commission in der Causa Brock Lesnar statt. Der frühere Schwergewichtschampion der UFC kann sich dabei glücklich schätzen, er kommt mit einer Sperre von nur einem Jahr und einer Ausgleichszahlung von 250.000$ davon.

Ein Jahr Sperre rückwirkend zum Juli 2016, eine Zahlung in Höhe von 250.000$ und der Verlust des Sieges gegen Mark Hunt, das ist die Bilanz der Anhörung von Brock Lesnar vor der Nevada State Athletic Comission. Dabei kam Lesnar noch glimpflich davon, schließlich wurde der Wrestler nicht ein-, sondern gleich zweimal auf die gleiche Substanz positiv getestet. Der erste Test fand am 28. Juni statt, der zweite am Kampfabend des 9. Juli.

Da die Ergebnisse der Trainingskontrolle nicht rechtzeitig vorlagen, durfte Lesnar trotzdem antreten, sehr zum Ärger von Gegenüber Mark Hunt, der seitdem seinen Rücktritt und rechtliche Schritte angedroht hat, da die UFC bzw. die USADA genau dies hätte verhindern sollen. Lesnar hatte bereits im Vorfeld des Kampfes eine Ausnahme durch die UFC erhalten. Normalerweise müssen sich Athleten drei Monate vor ihrem UFC-Kampf bei der USADA anmelden, damit sie dem Testprogramm unterzogen werden können. Lesnar nicht.

Nach diesem Urteil, das genauso hoch ausfällt wie Jon Jones‘ Sperre, kann Lesnar im Juli 2017 theoretisch wieder ins Octagon steigen. Die Zahlung von 250.000$ entspricht 10% seiner erhaltenen Gage für den Kampf gegen Hunt. Für den Kampf bei UFC 200 hatte Lesnar seinen MMA-Ruhestand nach fünf Jahren beendet.