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Brock Lesnar kehrt nicht in die UFC zurück

Brock Lesnar (Foto: Megan Elice Meadows)

Der ehemalige UFC-Schwergewichtschampion Brock Lesnar wird nicht in die UFC zurückkehren. Das gab der Wrestling-Superstar gestern in einem Interview bekannt. Lesnar hat seinen Vertrag mit Wrestling-Liga WWE verlängert.

Jeder, der auf ein UFC-Comeback von Brock Lesnar gehofft hat, dürfte nun enttäuscht sein. Der 37-Jährige hat seinen im April auslaufenden Vertrag mit Wrestling-Liga WWE verlängert, eine Rückkehr in die UFC ist damit ausgeschlossen.

Gerüchte über ein Comeback des einstigen Schwergewichtschampions häuften sich in den vergangenen Wochen und Monaten zusehends. Offenbar hatte Lesnar sogar bereits begonnen, sich für eine Rückkehr in den Käfig vorzubereiten, sich in letzter Sekunde aber doch dagegen entschieden.

„Das war eine sehr schwere Entscheidung, so Lesnar. „Ich habe schon wieder für das Octagon trainiert, mich großartig gefühlt, aber mental hat einfach etwas gefehlt. Und das ist nicht gut. Ich habe mit Dana (White), Lorenzo (Fertitta), meiner Frau und meinen Freunden gesprochen. Ich hatte viele schlaflose Nächte, aber am Ende bin ich der geborene Entertainer und habe Spaß an dem was ich tue. […] Damit ist die Hintertür zum MMA-Sport offiziell geschlossen. Ich habe gestern Abend meinen Vertrag mit der WWE verlängert. Das Angebot konnte ich einfach nicht ablehnen. Ich will den Fans gegenüber fair sein und alle wissen lassen, dass ich am Sonntag diesen verdammten Titel verteidigen werde.“

Lesnar wird diesen Sonntag bei „Wrestlemania“, dem größten Wrestling-Event des Jahres, den Hauptkampf bestreiten. Auch wenn Details zum neuen Vertrag nicht bekannt sind, die Verlängerung macht klar: Brock Lesnar wird nie wieder in der UFC kämpfen, wäre nach einem erneuten Ablauf seinen WWE-Vertrags schlicht zu alt, um noch einmal ernsthaft in den MMA-Sport einsteigen zu können.

„Ich bin heute ein älterer Neanderthaler und treffe weisere Neanderthaler-Entscheidungen", so Lesnar. "Mein Vermächtnis in der UFC ist vorbei.“

Hier das komplette Interview: