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Brock Lesnar hängt MMA-Handschuhe an den Nagel

Brock Lesnar (Foto: Zuffa LLC)

Am 15. Juli 2017 hat Ex-Schwergewichtschampion Brock Lesnar seine einjährige Suspendierung abgesessen. Eine Rückkehr ins Octagon der UFC wird es für den 39-Jährigen aber nicht geben.

Wie ein UFC-Sprecher gegenüber MMAFighting.com bestätigte, hat Lesnar die UFC über seinen Rücktritt vom MMA-Sport informiert. Dass der WWE-Superstar nicht in die UFC zurückkehren würde, hatte sich bereits vor kurzem angedeutet, als sein Profil von der Website der UFC entfernt wurde.

Lesnar feierte im vergangenen Jahr bei UFC 200 nach knapp fünf Jahren Auszeit sein MMA-Comeback und setzte sich dominant gegen Mark Hunt durch. Nach dem Kampf wurde bekannt, dass Lesnar sowohl vor der Veranstaltung als auch am Kampftag eine positive Dopingprobe abgegeben hatte. Da die Laborergebnisse des ersten Dopingtests erst nach UFC 200 fertig waren, fand der Kampf wie geplant statt.

Der Sieg wurde Lesnar nachträglich aberkannt. Er wurde zudem für ein Jahr gesperrt und musste 250.000 US-Dollar Geldstrafe zahlen. Nach seinem Kampf gegen Hunt kehrte Lesnar zur WWE zurück. Bisher war unklar, ob der Muskelberg nach dem Ende seiner Suspendierung vielleicht noch einen Anlauf wagen würde.

Brock Lesnar trat im Jahr 2007 zum ersten Mal im MMA an und wurde nach einem Sieg direkt von der UFC unter Vertrag genommen, wo er sich in seinem dritten Kampf den UFC-Titel im Schwergewicht sichern konnte. Nach zwei Verteidigungen musste er das Gold 2010 an Cain Velasquez abgeben. Ende 2011 traf er nach einer krankheitsbedingten Pause auf Alistair Overeem, von dem er in der ersten Runde gestoppt wurde. Anschließend verkündete Lesnar sein Karriereende, er kehrte im vergangenen Jahr aber dann doch noch einmal für den Kampf gegen Mark Hunt ins Octagon zurück.