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BLM geht gegen Aufhebung des UFC-TV-Verbots in Berufung

Die Nachricht verbreitete sich heute wie ein Lauffeuer: Das Verwaltungsgericht München erklärte das Ausstrahlungsverbot von UFC-Kämpfen im deutschen Fernsehen für rechtswidrig und öffnete damit die Tore für eine TV-Rückkehr der UFC (GnP berichtete). Die Bayrische Landeszentrale für neue Medien (BLM) könnte eine baldige Übertragung von UFC-Kämpfen in Deutschland jedoch um einige Zeit verzögern.

Als „irritierend“ bezeichnete die BLM die Entscheidung des Verwaltungsgerichts und kündigte zeitgleich an, gegen das Urteil in Berufung zu gehen. Das Verwaltungsgericht München habe „mit einem zeitlichen Druck, der von der Sache her nicht nachvollziehbar ist“ eine Entscheidung getroffen und der UFC recht gegeben, wie ein Sprecher der BLM gegenüber wuv.de sagte.

Außerdem habe das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig noch nicht entschieden, ob Zuffa LLC – die Muttergesellschaft der UFC – überhaupt gegen das im Jahr 2010 verhängte TV-Verbot klagebefugt sei.

Am 6. Mai wird das Bundesverwaltungsgericht zudem über ein erstes Revisionsverfahren gegen ein früheres Zwischenurteil des Verwaltungsgerichts München verhandeln. Sollte man dort der BLM recht geben, so würde die heute bekanntgegebene Entscheidung des Münchener Verwaltungsgerichts aufgehoben werden. Damit würde das UFC-TV-Verbot weiterhin gelten.