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Bisping verletzt, Interims-Titelkampf zwischen Romero und Whittaker?

Michael Bisping (Foto: Florian Sädler)

Letzte Woche verkündete UFC-Präsident Dana White, dass die Pläne um einen Titelkampf zwischen Michael Bisping und Georges St. Pierre vorerst gestrichen wurden und Yoel Romero stattdessen seine Chance auf UFC-Gold bekommen soll. Möglicherweise wird Romero aber trotzdem nicht gegen Bisping in den Käfig steigen.

Wie UFC-Mittelgewichtstitelträger in seinem Podcast erklärte, ist er aktuell nämlich am Knie verletzt. Training sei momentan nicht möglich. Eine baldige Rückkehr ins Octagon? Eher unwahrscheinlich.

UFC-Präsident Dana White will den Kampf zwischen Bisping und Romero dennoch zustande bringen, hat aber bereits einen Ersatzplan parat, sollte Bisping doch zulange ausfallen.

„Wir versuchen den Bisping-Romero-Kampf zu machen“, sagte White gegenüber ESPN. „Wenn Bisping im Sommer nicht kämpfen kann, werden wir voraussichtlich einen Interims-Titel zwischen Romero und Robert Whittaker auskämpfen lassen.“

Romero ist in der UFC noch unbesiegt und konnte sich zuletzt gegen starke Gegner wie Lyoto Machida, Ronaldo „Jacare“ Souza und Chris Weidman durchsetzen. Whittaker ist seit sieben Kämpfen ungeschlagen und konnte im April mit einem vorzeitigen Sieg gegen „Jacare“ für Furore sorgen.

Ursprünglich war geplant, dass Michael Bisping seinen UFC-Mittelgewichtstitel gegen den nach langer Auszeit zurückkehrenden Georges St. Pierre verteidigt. Da St. Pierre aber frühestens im November für einen Kampf bereit sein wird, wurden die Pläne über den Haufen geworfen. GSP wird laut Dana White nun voraussichtlich im Weltergewicht zurückkehren.

Ganz aufgegeben hat Bisping die Hoffnung auf einen GSP-Kampf aber noch nicht: „Georges hofft immer noch auf den Kampf, ich hoffe immer noch auf den Kampf. Ich sag's mal so. Mir wurde der Kampf zweimal angeboten. Einmal im Oktober. Da hat es aber nicht geklappt. Dann noch einmal im Januar oder Februar und da hat es geklappt. Es gab eine Pressekonferenz, wir haben Hände geschüttelt und wir standen da in Las Vegas und haben ein bisschen rumgelabert. Okay, ich habe keinen Kampvertrag, aber so war der Plan. Das war das Angebot und ich habe akzeptiert. Ich denke, wenn man einmal einen Deal gemacht hat, muss man sich auch daran halten.“