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Bisping: Romero und Whittaker kämpfen um einen Teilnahme-Award

Michael Bisping (Foto: Florian Sädler)

Weil Michael Bisping für unbestimmte Zeit ausfällt, werden Yoel Romero und Robert Whittaker bei UFC 213 einen Interims-Champion im Mittelgewicht untereinander ausmachen. Zu viel Wert sollten beide dem Titel aber nicht beimessen, meint Michael Bisping.

„Das bedeutet ja nicht, dass sie um meinen Titel kämpfen“, sagte Bisping bei UFC Tonight auf Fox Sports 1. „Niemand kämpft aktuell um meinen Titel. Lasst uns nur klar stellen: Romero und Whittaker kämpfen und einer bekommt am Ende einen Teilnahme-Award. Mehr ist es nicht.“

Eigentlich hätte Bisping in seinem nächsten Kampf zur Titelverteidigung gegen den zurückkehrenden Georges St. Pierre ins Octagon steigen lassen. Die Pläne wurden aber auf Eis gelegt, nachdem bekannt wurde, dass St. Pierre erst im November wieder fit sein wird. Daraufhin kündigte UFC-Präsident Dana White an, dass Yoel Romero stattdessen seine Chance auf den Titel bekommen soll. Bisping gab kurze Zeit später aber an, aufgrund einer Knieverletzung länger auszufallen.

Also hat die UFC einen Interims-Titel ins Leben gerufen, der am 8. Juli bei UFC 213 zwischen den Spitzen-Mittelgewichten Yoel Romero und Robert Whittaker ausgekämpft wird.

„Ich bin nicht unbedingt sicher, ob das der richtige Schritt war oder ob dieser Schritt notwendig war“, sagte Bisping über den Interims-Titel. „Aber die UFC macht, was sie machen muss. Ich verstehe das. Es gibt viele Leute im Mittelgewicht, die sich beschweren. Vor allem als der Kampf gegen GSP angekündigt wurde. Jetzt bin ich verletzt und meine Rückkehr verschiebt sich etwas nach hinten. Ja, ich finde das etwas voreilig. Für mich ist das aber nur die Bestimmung des nächsten Titelherausforderers.“