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Bethe Correia: Hoffentlich begeht Ronda keinen Selbstmord!

Bethe Correia (Foto: ZUFFA LLC)

Am 1. August steht der nächste Titelkampf im Bantamgewicht der Frauen an. Ronda Rousey setzt ihren Titel in brasilianischem Feindesland gegen die Herausforderin Bethe Correia aufs Spiel. Der Brasilianerin werden nur minimale Chancen auf einen Sieg ausgerechnet. Für Correia allerdings kein Grund, sich verbal zurückzuhalten. In einem Interview mit Combate zog die 31-Jährige erneut vom Leder.

"Ich will sie ausknocken und jedem zeigen, dass sie falsch ist. Sie will mit mir stehen? Ich bin gespannt. Ich will sie erniedrigen. Die Welt soll sehen, dass sie keine Ahnung vom MMA hat. Sie konzentriert sich auf Bücher und Filme. Ich hingegen komme aus einem Entwicklungsland, in dem die Leute ums Überleben kämpfen. Es ist ganz anders als ihr Leben."

So weit, so normal. Immer wieder legt Correia Wert auf ihre anerzogene Härte und Zähheit, während Rousey von der Brasilianerin immer wieder als hauptamtliche Schauspielerin dargestellt wird. Die Championesse, die mit ihrer jüngsten Buchveröffentlichung "My Fight, Your Fight" einen Einblick in ihr Leben gewährte, gibt Gegnern gegenüber damit natürlich auch jede Menge persönliche Details preis, mit denen ein Kampf weiter angeheizt werden kann. Correia überschreitet jedoch eine neue Grenze.

"Unter Druck wird sie schwach. Sie ist von zuhause weggerannt, als ihre Mutter sie unter Druck gesetzt hat. Als sie verloren hat, war sie auf Drogen. Das ist keine Superheldin. Sie ist mental nicht gesund und muss auf sich aufpassen. Jetzt wo sie gewinnt, jubeln ihr alle Leute um sie herum zu, aber wenn sie realisiert, dass sie nicht das ist, was sie zu sein scheint, dann weiß ich nicht, was mit ihr passiert. Ich hoffe, sie begeht dann keinen Selbstmord."

Besonders pikant wird diese Passage, wenn man bedenkt, dass Rouseys Vater Selbstmord beging, als die Titelträgerin noch im Kindesalter war. Rousey ließ es sich mit einem Tweet auch nicht nehmen, postwendend auf Correias Kommentar zu antworten.

"Über  Selbstmord macht man keine Witze oder versucht, damit etwas zu verkaufen. Mein Vater wird bei mir sein, wenn ich Dir Deine wohlverdiente Strafe verpasse!"

Am 1. August bekommt Ronda Rousey in Rio de Janeiro die Gelegenheit, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen. Die ungeschlagene Olympionikin hat bereits des Öfteren gezeigt, dass man Ihre Familie aus dem Spiel lassen sollte, wenn es auf einen Kampf zugeht. Bethe Correia kann sich bei Miesha Tate nach dem Ergebnis erkundigen.