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Ben Rothwell: Dopingtest positiv, Werdum-Fight geplatzt?

Ben Rothwell (Foto: Tobias Bunnenberg)

Die UFC wurde von Anti-Doping-Behörde USADA über ein mögliches Dopingvergehen von Schwergewicht Ben Rothwell informiert. Ein geplanter Kampf gegen Fabricio Werdum bei UFC 211 im Mai ist damit in Gefahr. Rothwell wurde 2013 schon einmal wegen erhöhter Testosteronwerte gesperrt, beteuert nun aber, in ärztlicher Behandlung zu sein und nicht betrogen zu haben.

Die Probe entstammt einem unangekündigten Doping-Test, außerhalb der Wettkampfphase, vom 6. Februar dieses Jahres. Der für den 13. Mai geplante Kampf gegen Fabricio Werdum, bei UFC 211 in Dallas, ist damit in Gefahr. Die UFC sperrt Kämpfer bei potentiellen Verstößen gegen die Richtlinien von USADA in der Regel vorsorglich, bis der Fall aufgeklärt ist.

Gegen welche Richtlinie Rothwell genau verstoßen hat, ist bislang nicht bekannt. Rothwell selbst erklärte sich nach Bekanntwerden des Testergebnisses auf seinen Social-Media-Kanälen folgendermaßen:

“Ich möchte alle wissen lassen, dass ich mich aktuell in ärztlicher Behandlung befinde und eine Krankheit therapieren lasse. Gebt mir bitte die Chance, zu beweisen, dass ich nicht betrogen habe und auch nicht vorhabe, zu betrügen. Bevor ihr euch eine Meinung über mich bildet, wartet bitte ab, bis alle Fakten bekannt sind. Bis dahin danke ich allen für ihre Unterstützung und kläre den Fall nun mit der USADA."

Pikant: 2013 wurde Rothwell nach einem T.K.o.-Sieg über Brandon Vera schon einmal wegen erhöhter Testosteronwerte überführt und für neun Monate von der UFC gesperrt. Er befand sich zum damaligen Zeitpunkt in der inzwischen verbotenen Testosteron-Ersatztherapie, überschritt aber den zulässigen Höchstwert.