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Ben Askren: Mit Sieg gegen Masvidal an Covington vorbei in den Titelkampf

Ben Askren (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Am 6. Juli steht Ben Askren zum zweiten Mal für die UFC im Käfig. Bei UFC 239 trifft der ungeschlagene Ringer auf Jorge Masvidal. Mit einem Sieg will sich Askren den Titelkampf verdienen. Und der Amerikaner glaubt, sich damit vielleicht sogar vor Masvidals Freund Colby Covington drängeln zu können, der eigentlich den nächsten Titelkampf bekommen sollte.

„Ich glaube, das ist möglich“, sagte Askren in einem Interview bei MMAFighting.com. „Ich glaube nicht, dass die Leute noch große Lust auf Colbys Gelaber haben. Es ist alt und langweilig geworden, es ist einfach uninteressant. Er sitzt einfach rum und wartet auf einen Titelkampf und das ist etwas, das ich nie tun würde.“

Der 34-Jährige wurde Ende vergangenen Jahres von ONE abgeworben und debütierte im März in einem kontroversen Kampf gegen Robbie Lawler, in dem er harte Treffer einstecken musste und am Ende mit einem Phantom-Tap den Sieg zugesprochen bekam. Bereits zwei Wochen später machte er im Nachgang der UFC Fight Night in London, bei der Askren nur als Gast anwesend war, den Kampf gegen Jorge Masvidal für Juli fest. Covington wartet hingegen seit einem Jahr darauf, dass Dana White das Versprechen des Titelkampfes einlöst.

„Wann war Colbys letzter Kampf, Juni?“, fragte Askren. „Wie kann dieser Penner 16 Monate zuschauen und dann davon ausgehen, dass er einen Titelkampf bekommt? Es gibt nur einen Weg, in diesem Sport relevant zu bleiben und das ist weiterkämpfen. Wenn ich also Jorge besiege, habe ich das Momentum auf meiner Seite. Und wenn ‚Marty‘ ein wenig Geld machen will, verkaufe ich garantiert mehr PPVs als es Colby könnte.“

Der Teamkollege von Tyron Woodley spricht dabei etwas Wahres an, schließlich wird Kamaru Usman, oder ‚Marty from Nebraska‘ wie ihn Askren die ganze Zeit nennt, als Champion prozentual an den Verkäufen des Pay-Per-Views beteiligt. Höhere Absatzzahlen sorgen also auch bei Usman für höhere Einnahmen, zumal der Titelträger aufgrund einer Bandscheiben-Operation erst in ein paar Monaten wieder kämpfen kann. Bis dahin könnte Askren tatsächlich die nötige Aufmerksamkeit für einen Titelkampf auf sich ziehen.

„Ich sehe keinen Grund, der dagegen spricht“, so Askren weiter. „Schlussendlich schaut die UFC auf die Dollarzeichen und wenn sie mich anschauen, sehen sie genau das vor sich.“