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Belfort will Interimstitel, aber nicht Machida

Vitor Belfort (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Der Mittelgewichtschampion Chris Weidman hat sich eine Rippenverletzung zugezogen, sein für UFC 184 geplanter Titelkampf gegen Vitor Belfort wurde abgesagt. Belfort will dennoch am 28. Februar in Los Angeles kämpfen, am liebsten um einen Interimstitel – doch der Gegner, den ihm die UFC dafür anbot, gefällt ihm nicht.

Auf der Abschlusspressekonferenz nach UFC 183 wurde UFC-Präsident Dana White gefragt, wie es nach Weidmans Verletzung mit Belfort weitergehen wird. Seine Antwort:

„Vitor Belfort hat mich angerufen und nach einem Interimstitelkampf gefragt. Er hat lange nicht mehr gekämpft und wollte unbedingt bei der Veranstaltung dabei sein. Ich dachte, so lange wird Weidman nicht ausfallen, dass ein Interimstitelkampf nötig wäre. Ich rief Lyoto Machida an. Seine ersten Worte waren: ‚Schick mir den Kampfvertrag.‘ Ich rief Vitors Team an, aber die meinten dann nur: ‚Äh, wir warten dann doch lieber auf Chris Weidman.‘ Da habt ihr’s.“

Gerüchten zufolge sprach sich Belfort zwischenzeitlich für Mark Munoz als Gegner aus. Auf der Pressekonferenz erzählte White, neben Machida gäbe es noch eine weiteren potentiellen Ersatz für Weidman. Ob er damit Munoz meinte oder einen anderen Kämpfer, ist nicht bekannt.