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Auch 2016 keine UFC-Veranstaltung in New York City

Wird 2016 kein UFC-Austragungsort (Foto: Daniel0685/Flickr.com)

Die unendliche Geschichte geht weiter. Auch 2016 wird es keine UFC-Veranstaltung im Madison Square Garden in New York City geben. Bundesrichterin Kimba Wood entschied am Montag gegen die von der UFC angestrengte einstweilige Verfügung und für den Staat New York. Damit fällt der geplante April-Event UFC 198 im Madison Square Garden ins Wasser.

Es hätte so schön sein können. Der Madison Square Garden war bereits reserviert. Am 23. April hätten hier UFC-Stars vom Kaliber Chris Weidman, Jon Jones oder Ronda Rousey bei UFC 198 zum ersten Mal seit 1997 in einem Octagon im Staat New York stehen sollen. Ein einstweilige Verfügung gegen das bisherige Verbot sanktionierten MMAs hätte es möglich gemacht. Dieser Traum ist am Montag geplatzt, nachdem das Bundesgericht im südlichen Bezirk der Stadt New York gegen die UFC entschieden hat. Dabei kam Richterin Kimba Wood der UFC entgegen und entschied auf Drängen der Anwälte früher als geplant über die Verfügung. Leider nicht zum Vorteil der MMA-Organisation.

In der Entscheidung berief sich Wood auf das 1941 getroffene Urteil im Fall „Railroad Commission gegen Pullman Co.”, im amerikanischen Rechts-Sprachgebrauch auch als Pullman-Enthaltung bekannt. Dieser Präzedenzfall besagt, dass das Bundesgericht keine Entscheidung in Bezug auf Verfassungsmäßigkeit staatlicher Gesetze mit Interpretationsmöglichkeiten trifft, bis das staatliche Gericht, in diesem Fall das des Staates New York, eine eigene Interpretation festgelegt hat.

Die UFC klagt momentan in New York gegen den Staat, da das Verbot von reguliertem MMA ihrer Meinung nach zu vage formuliert ist und damit gegen die Verfassung verstößt. Dieses Gerichtsverfahren geht frühestens Ende März in die nächste Runde, wenn in New York über den staatlichen Haushalt abgestimmt wird. Zu spät für die UFC und ihren geplanten April-Event in New York, weswegen versucht wurde, mit einer einstweiligen Verfügung zumindest einen Schwebezustand zu erreichen, während dem man Events regulieren könnte.

Die UFC und zahlreiche Kämpfer aus dem Großraum New York reagierten enttäuscht auf die Entscheidung, versprachen aber, weiter für die Regulierung des MMA-Sports im US-Bundesstaat New York zu kämpfen.