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Anthony Pettis über Nate Diaz: Das ist eine persönliche Sache für mich!

Anthony Pettis (Foto: Tobias Bunnenberg/GNP1.de)

Am 17. August soll Nate Diaz zum ersten Mal seit seinem Rückkampf mit Conor McGregor in den Käfig der UFC zurückkehren und bei UFC 241 auf Anthony Pettis treffen. Für „Showtime“ Pettis damit endlich die Möglichkeit, eine alte Rechnung zu begleichen.

„Es gab immer Stress zwischen uns“, sagte Pettis bei Ariel Helwani. „Jedes Mal, wenn wir uns über den Weg gelaufen sind, lag etwas in der Luft. Vielleicht war er neidisch, dass ich der Champion war und er gegen mich kämpfen wollte. Er hatte seine Conor-Fights und ist dann von der Bildfläche verschwunden, aber das Kapitel hat sich für mich nie geschlossen. Dieser Kampf musste einfach irgendwann passieren.“

Das schlechte Verhältnis soll dabei auf das Jahr 2014 zurückgehen, als Pettis als damaliger Leichtgewichts-Champion gegen Diaz‘ Teamkollegen Gilbert Melendez kämpfte und zuvor in einer TUF-Staffel coachte. Die beiden sollen auch nach Melendez‘ Niederlage gegen Eddie Alvarez ein Jahr später backstage aneinandergeraten sein.

„Nate ist ein zäher Hund, aber er spielt das für die Kameras“, so Pettis weiter. „Ich bin über dieses ganze Drama schon hinweg, aber ich freue mich definitiv darauf, ihn zu verprügeln. Ich kann es nicht abwarten, ihm weh zu tun. Das ist ein persönliches Ding für mich. Ich kann ihn einfach nicht leiden. Es gibt Probleme zwischen uns und nun können wir sie lösen.“

Diaz hatte in den vergangenen Jahren nach seinem verloren gegangenen Rückkampf gegen Conor McGregor immer wieder eine Rückkehr in den Käfig angedeutet, mal gegen McGregor, mal gegen Tyron Woodley. Zu einem Kampf kam es jedoch nie, da Diaz und die UFC in Sachen Kampfgage zu weit auseinanderlagen.

Der Kampf gegen Pettis soll nun jedoch von Diaz selbst vorgeschlagen worden sein, sagte Pettis‘ Coach Duke Roufus in der MMA Hour. Somit dürfte dieses Mal kein Zweifel daran bestehen, dass der lautstarke Kalifornier auch wirklich in den Käfig zurückkehrt. Für Pettis die willkommene Gelegenheit, Diaz‘ Trash Talk im Käfig zu beantworten.

„Es ist Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen. Er hat so viel geredet, das ganze Zeug, was er quatscht und den Ärger, den er mit anderen UFC-Veteranen provoziert. Jetzt können wir es im Octagon klären, genauso, wie ich mir das vorstelle. Ich freue mich so sehr auf diesen Fight, ich bin zu 100 Prozent motiviert und ich will diesen Typen ausknocken.“