UFC News

Anthony Johnson will Bader und Gustafsson

Anthony Johnson (Foto: Zuffa LLC)

Nach seiner mehr als zweijährigen UFC-Zwangspause meldete sich Anthony Johnson im April dieses Jahres eindrucksvoll in der MMA-Königsklasse zurück und konnte zunächst Phil Davis in beeindruckender Manier bezwingen, ehe er Antonio Rogério Nogueira drei Monate später nach nur 44 Sekunden K.o. schlug. Nach diesen imposanten Erfolgen, wünscht sich der 30-Jährige nun zunächst Ryan Bader und anschließend Alexander Gustafsson vor die Fäuste.

Nachdem „Rumble" im Januar 2012 aufgrund mehrerer Verfehlungen auf der Waage und einer Erstrundenniederlage gegen Vitor Belfort aus der UFC entlassen wurde, feierte er im Rahmen von UFC 172 am 26. April dieses Jahres ein bemerkenswertes Comeback und präsentiert sich auch im darauffolgenden Kampf gegen „Lil Nog" in bestechender Verfassung.

Die damalige Entlassung hätte ihn reifen lassen, so Johnson, und so war es nur eine Frage der Zeit, bis der aus Georgia stammende Amerikaner, der die UFC als Weltergewichtler verließ und zwischenzeitlich sogar im Schwergewicht aktiv war, nach sechs Siegen in Folge außerhalb des Octagons in selbiges zurückkehrt. Dieses Mal jedoch im stark besetzten Halbschwergewicht, wo UFC-Präsident Dana White scheinbar Großes mit dem Rückkehrer vorhat.

Nachdem sowohl die Ansetzungen zwischen Jon Jones und Herausforderer Alexander Gustafsson als auch die als Ersatz geplante Paarung von „Bones" und Daniel Cormier aufgrund von Verletzungen nicht zum geplanten Termin stattfinden konnten, äußerte sich Dana White zu einem möglichen Kampf von „Rumble" und „The Mauler". Da der 27-jährige Skandinavier in absehbarer Zeit jedoch noch nicht wieder einsatzbereit sein wird, hat Johnson bereits einen Wunschgegner für seinen nächsten Kampf gefunden: Ryan Bader! Vom 31-Jährigen Amerikaner, der jüngst gegen Ovince St. Preux seinen dritten Sieg in Folge feiern konnte, zeigte sich Anthony Johnson wenig beeindruckt: „Der Kampf war total langweilig. Gute Kämpfer liefern aufregende Kämpfe. Das ist doch das, was die Leute sehen wollen."

Zu seinen Plänen in der nahen Zukunft äußerte er sich gegenüber UFC.com: „Ich würde mir wünschen, im Oktober kämpfen zu können. Dann am besten gegen Ryan Bader, den ich für einen harten Gegner halte, und im Anschluss, vielleicht im Januar, gegen Gustafsson".

Von der Idee gegen den ehemaligen Titelherausforderer aus Schweden anzutreten, zeigte sich Johnson sichtlich angetan: „Das wäre ein toller Kampf. Gus ist zwar größer als ich, aber wir haben dieselbe Reichweite. Er liebt es, Druck zu machen und zu sehen, was seine Gegner drauf haben. Das wäre ein überragender Kampf und genau das, was die Fans sehen wollen".

Einen Kampf, den die MMA-Fans nach Aussagen des 30-Jährigen nie sehen werden, ist der gegen seinen langjährigen Trainingspartner Rashad Evans: „Eher würde ich noch mal ins Schwergewicht aufsteigen. Nie würden wir gegeneinander kämpfen. Niemals!"