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Anthony Johnson plant UFC-Comeback für Sommer 2020

Anthony Johnson (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

In den letzten Monaten kündigte Anthony „Rumble“ Johnson immer wieder an, er wolle in die UFC zurückkehren. Mittlerweile hat sich der 35 Jahre alte US-Amerikaner dafür einen groben Zeitplan verordnet.

Nach einer durchwachsenen Karriere im Weltergewicht und Mittelgewicht wurde Anthony Johnson im Jahr 2012 von der UFC entlassen. Nach sechs Siegen im Halbschwergewicht und Schwergewicht gab er 2014 sein Comeback. Er gewann sechs von acht UFC-Kämpfen und verlor nur zweimal in Titelduellen gegen Daniel Cormier.

2017 trat Johnson freiwillig zurück und widmete sich fortan seinen Geschäftsinteressen. Im August 2019 verriet er erstmals, dass er ein Comeback feiern will und im Oktober bestätigte er, dass er sich in Verhandlungen mit der UFC befindet. Nun erzählte er im Interview mit „Mac Life“, dass er im Sommer nächsten Jahres wieder im Octagon stehen will.

„Ich hatte mir April, Mai vorgenommen, vielleicht auch Juni, Juli“, sagte Johnson. „Wenn ich zurückkomme, will ich, dass alle mit mir rechnen. Ich will zurückkommen, mein Können zeigen und einfach nur kämpfen – und Menschen Schaden zufügen.“

Noch ist Johnson – laut eigener Aussage – nicht im Test-Pool der amerikanischen Anti-Doping-Behörde USADA registriert. Es ist für sein Comeback jedoch eine Voraussetzung, dass er dort mindestens sechs Monate registriert war und sich unangekündigten Dopingtests unterzogen hat.

Wenn Johnson in die UFC zurückkehrt, will er in der Schwergewichtsklasse antreten. Er denkt, er habe dort einen Vorteil: seine Schnelligkeit.

„An meinen ersten beiden Sparringstagen im Training habe ich schon zwei Leute niedergeschlagen und ausgeknockt“, sagte Johnson. „Gegenüber der Mehrheit der Jungs werde ich einen Schnelligkeitsvorteil haben, denn die meisten Schwergewichte haben nur Power. Ich denke, ich bin viel schneller als diese Jungs und ich habe vielleicht auch ein bisschen mehr Knockout-Power. Wenn ihr mir nicht glaubt, schaut euch einfach meine Bilanz an.“