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Anthony Johnson: „Ich werde ihm seine Seele rauben!“

Anthony Johnson (Foto: Dorian Szücs)

Anthony Johnsons Bemühungen um einen Kampf mit Ryan Bader haben sich ausgezahlt. Die beiden Top-5-Halbschwergewichte treffen bei UFC on FOX 18 aufeinander. Noch vor wenigen Wochen sprach Johnson über seinen Facebook-Account eine Herausforderung aus: „Ich habe gerade gelesen, dass Ryan Bader behauptet hat, er sei der Nummer Eins Herausforderer. Naja, meiner Meinung nach ist er das keinesfalls. Wie kann ein wahrer Athlet denken, er sei der nächste Herausforderer für einen Titelkampf, obwohl er niemanden aus den Top 3 besiegt hat? Hab etwas Stolz! Lauf nicht weg und versteck dich! Lass uns kämpfen und sehen, wer der wahre Titelherausforderer ist!“

Dieser Wunsch wird ihm am 30. Januar bei UFC on Fox 18 im Prudential Center in Newark, New Jersey erfüllt. Weniger begeistert von diesem Aufeinandertreffen ist indes sein Kontrahent Ryan Bader. „Darth“ durfte sich nach fünf Siegen in Folge berechtigte Hoffnungen auf einen Kampf gegen Weltmeister Daniel Cormier machen. Doch wie so oft im MMA-Sport kam es anders als man zunächst dachte.

Der ehemalige Halbschwergewichtschampion Jon Jones wird von der UFC aller Voraussicht nach eine Titelchance bekommen und sich nach der Aufhebung seiner Suspendierung als nächster mit Cormier im Octagon messen. Bader bleibt nur der Kampf gegen Johnson.

„Rumble“ hat bereits jetzt den mentalen Schlagabtausch mit Bader eröffnet: „Ich bin einfach der Typ, der gegen die Besten kämpfen will. Bader denkt, er sei an der Reihe (für einen Titelkampf), doch ich denke, für einen Titelkampf musst du jemanden aus den Top 3 schlagen, und nicht jemanden, der zwei Jahre inaktiv war.“

Mit diesem Kommentar spielt er auf den letzten Sieg von Ryan Bader an. Dieser konnte bei UFC 192 den zuvor lange verletzten Rashad Evans nach Punkten bezwingen.

Interessant zu sehen wird vor allem, welcher Kampfstil sich durchsetzen wird. Während Ryan Bader seine letzten fünf Kämpfe alle durch Punktentscheid gewann, betritt „Rumble“ das Octagon mit einer K.o.-Quote von 70 Prozent und vier K.o.-Siegen in unter einer Minute.

Für Bader würde ein Sieg den ersten Titelkampf seiner Karriere bedeuten, während Johnson alles dafür tun wird, seine bei UFC 187 erlittene Niederlage gegen Daniel Cormier wiedergutzumachen. Seines Sieges gegen Bader ist er sich jetzt schon sicher: „Ich werde da reingehen und versuchen,  ihm den Kopf von den Schultern zu schlagen. Das ist doch klar. Ich werde ihm seine Seele rauben!“