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Anthony Johnson: Für ein paar Millionen kehre ich gegen Jones zurück!

Anthony Johnson (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Auch zwei Jahre nach seinem Rücktritt ist Anthony Johnson immer noch in aller Munde. „Rumble“ scheint der Kämpfer zu sein, der anders als viele MMA-Kollegen zu früh in den Ruhestand ging. Insbesondere das Matchup gegen Jon „Bones“ Jones scheint die Fans bis heute nicht mehr loszulassen. Die UFC müsste dafür allerdings tief in die Tasche greifen.

„Jon und ich sollten vor vier Jahren kämpfen“, sagte Johnson im Podcast „Sammy and the Punk“. „Wenn ein Kampf, der vor vier Jahren hätte stattfinden sollen, immer noch so ein großes Thema ist, dann ist das mehr wert als eine halbe Million. Es ist jeden Cent wert, den man damit verdienen kann. Ich nenne keine Summe, aber sagen wir es mal so, es ist mehr als eine Million…plus PPV-Anteile. Schlussendlich profitieren alle davon. Die Organisation profitiert, Kämpfer auch, weil sie gut bezahlt werden und die Fans bekommen den Kampf zu sehen, den sie sehen wollen.“

Johnson hatte sich nach seiner UFC-Rückkehr 2015 mit Erstrunden-Knockouts über Antonio Rogerio Nogueira und Alexander Gustafsson den Titelkampf gegen Jones erkämpft. Es kam jedoch nie dazu, da dem Champion vorher der Titel abgenommen wurde, nachdem Jones unter Drogeneinfluss einen Unfall mit Fahrerflucht gebaut hatte. Stattdessen kämpfte Johnson gegen Daniel Cormier und verlor durch einen Rear-Naked Choke in der dritten Runde.

Drei Knockouts später kam es 2017 zum Rückkampf gegen Cormier mit gleichem Ergebnis. Johnson kündigte daraufhin seinen Rücktritt an. Der 35-Jährige investierte in das Geschäft mit Marihuana und konzentrierte sich im Training scheinbar auf Kraftsport, wenn man ihm in den sozialen Netzwerken folgt. Doch „Rumble“ ist sicher, bei einem Comeback auch Erfolg zu haben.

„Ich glaube, ich kann Jon schlagen“, so Johnson weiter. „Ich glaube ehrlich, dass ich jeden Kämpfer besiegen kann. Ich bin ein Kämpfer, ich muss an meine Fähigkeiten glauben.“